Nur noch Unordnung unter dem Himmel

Irgendwie läuft ja alles aus dem Ruder. Die Wählerinnen und Wähler – ob in den USA oder unseren Bundesländern – wählen einfach nicht mehr so, wie sie sollen. Den deutschen Volksparteien, so nennen sich diese nur noch von einer Minderheit der Wahlberechtigten Gewählten gerne, läuft das Volk weg, gleichzeitig schimpfen sie aber auf die „Populisten“ (von lat. populus: das Volk) oder nennen Teile des Volkes gar „Pack“ oder „Pöbel“ ( von franz: peuple).

Zum Bundespräsidenten, dessen einzige Macht die Macht der Rede ist, wird nach dem Wunsch obiger Volksparteien ein Mann bestimmt, der so ziemlich der schlechteste Redner und größte Langeweiler des gegenwärtigen  Spitzenpersonals in Berlin ist , was auch nicht durch seine weißen Haare, seine schwarze Brille und seine stets gut gebundenen Krawattenknoten ausgeglichen wird.

Und eine Sprecherin der sich als pazifistisch verstehend Partei der Grünen mit dem schönen Namen Agnieszka Brugger, mit  rotkohlrotem Haar  und einem Viertelpfund Blech in der Unterlippe und der Nase, sorgt sich (gestern in der „tagesschau“ ) mit jugendlichem Ernst darüber, dass das Niveau der Bundeswehr sinken wird, wenn der Vorschlag von Frau von der Leyen umgesetzt wird, auch Menschen ohne Hauptabschluss in die Armee aufzunehmen.

Wobei Frau von der Leyen in gewisser Weise Teil einer weiblichen Zahlenmystik ist. Jedenfalls in Kombination mit Frau Löhrmann (grüne Schulministerin in NRW). Multipliziert man nämlich G8 mit G9 – nach Frau Löhrmanns Vorschlag soll jetzt parallel beides angeboten werden – kommt man auf G 72. Teilt man das durch die zwei Ministerinnen erhält man G 36, das Erfolgsgewehr der Bundeswehr, wobei jetzt nahe liegen würde, dass Frau von der Leyen demnächst von Offizieren der Bundeswehr Schulpläne schreiben lässt und im Gegenzug Schüler im Projektunterricht „Arbeit und Technik“ in Kombination mit „Informatik“ ein neues Sturm- und Drang-Gewehr entwickeln.

Chucky, die Mörderpuppe, alias Martin Schulz, Noch-Präsident des Europaparlaments, will nach Berlin wechseln. Wäre Steinmeier nicht schon dazu verdonnert worden, unser Ersatzkönig zu werden, wenn der jetzige Salbaderer aus dem Amt scheidet, könnte er Teil eines guten Clown-Trios werden: Steinmeier gibt in dieser Truppe dann  den Weiß-Clown, immer seriös und gut abgehangen, der schwitzende Sigmar wäre der dumme August, ein wenig tollpatschig, und Schulz könnte der Horror-Clown sein, vor dem man erschrickt, sobald man ihn sieht.

Was aber ist die Ursache für dieses Durcheinander, für diese Unübersichtlichkeit, diese Unordnung unter dem Himmel?

Ich glaube, dass das Ganze damit angefangen hat, dass wir die Körper der Tagesschausprecher(-innen) am Ende der Sendung nun immer „ganz“ sehen, also auch die Beine, wogegen früher nur die obere Hälfte des Körpers zu sehen war (die alte Kirmes-Attraktion: Frau ohne Unterleib!)

Man sollte eben nicht so einfach Dinge umwerfen, die seit Jahren Gesetz waren und gut funktioniert haben!

Oder hat jemals jemand die Beine von Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff vermisst?

Ich jedenfalls nicht!

Politische Ratlosigkeit und sprachliche Hyperventilation

Die Nachbeben der Präsidentschaftswahlen in den USA sind immer noch zu spüren. Besonders in Deutschland. Und ganz besonders in einigen „Leitmedien“ mit dem Anspruch zur korrekten pädagogisch-politischen Erziehung der immer schmaler werdenden Leserschaft. Weiterlesen… „Politische Ratlosigkeit und sprachliche Hyperventilation“

Schulministerin Löhrmann: peinlich hoch 3. Anmerkungen zu einem Interview in der WAZ vom 18.11.2016

Die NRW-Schulministerin zeichnet sich im Landeskabinett durch zwei Alleinstellungs-Merkmale besonders aus: so gut wie alles, was unter ihrer Leitung aus dem Schulministerium an  „Reformen“ gekommen ist, war handwerklich äußerst schlecht vorbereitet. So wurde, um nur ein Beispiel zu nennen, mit viel TAMTAM die Inklusion eingeführt – allerdings ohne zuvor wirklich die personellen, räumlichen, organisatorischen, finanziellen  und inhaltlichen Voraussetzungen zu schaffen. Die Schulen wurden vielmehr allein gelassen – die Kollegien – letztlich aber die Kinder und ihre Eltern –  hatten das auszubaden, was seitens des Ministeriums nicht oder nur halbherzig vorbereitet worden war. Von ihren Eiertänzen zum Thema G8/G9 soll hier lieber geschwiegen werden. Weiterlesen… „Schulministerin Löhrmann: peinlich hoch 3. Anmerkungen zu einem Interview in der WAZ vom 18.11.2016“

Die BRD hat ´mal wieder eine Bringschuld oder Integration als Einbahnstraße und Geschäftsmodell

Tolle Sache, diese Integrationsgipfel! Wobei mir nicht so ganz klar ist, wer da alles eingeladen wird und wieso und warum. Jetzt, zum 16. Gipfel,  z.B. die Migrant*innenorganisationen – ja, ja- mit dem Gendersternchen. Sieht zwar doof aus, ist aber politisch super korrekt. Manche der Organisationen kennt man schon. Zu diesen Organisationen gehört z.B. die Ditib, der verlängerte religiöse Arm des Sultans aus der Türkei. Oder der Zentralrat der Muslime, der sich gerne einen weltoffenen, liberalen, aufgeklärten Anstrich gibt, in seinen (schriftlich vorliegenden) Hilfestellungen für hier lebende Muslime aber unter Bezug auf die religiösen Schriften erklärt, wie das Verhältnis von Männern und Frauen muslimischen Glaubens im Falle der Scheidung auszusehen hat und auch erläutert, unter welchen Umständen Ehen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen (nicht)akzeptabel sind. Da offenbart sich hinter der liberalen Maskerade ein stockkonservatives, rückwärtsgewandtes Rollenbild von Männern und Frauen. Weiterlesen… „Die BRD hat ´mal wieder eine Bringschuld oder Integration als Einbahnstraße und Geschäftsmodell“

Nicht (mehr) mein Ding – Anmerkungen zum 1000.Tatort

Es gab Zeiten, da war der „Tatort“ am Sonntagabend bei mir fest als Termin gesetzt. Diese eineinhalb Stunden mussten frei gehalten werden – Doldingers Sound am Anfang war der Ruf zur Abendmesse. Aber diese Zeiten sind lange vorbei.

Nicht, weil mich Krimis nicht mehr interessieren. Sondern eher, weil mich Tatort-Krimis am Sonntagabend nicht mehr so stark interessieren, dass ich den „Sendeplatz“ frei halte. Ich schaue mir gelegentlich die Wiederholung an oder schaue die Folge auf youtube oder in der Mediathek „nach“. So habe ich es etwa mit den Kiel-Krimis gemacht –  mit Axel Milberg als Borowski („Ich höre“). So habe ich es mit den neuen „Dortmundern“ gemacht – mit Kommissar Faber als Mittelpunktfigur  – und mit Krols Frankfurter Kommissar Steier   und Nina Kunzendorf als seiner Kollegin Conny Klein. Weiterlesen… „Nicht (mehr) mein Ding – Anmerkungen zum 1000.Tatort“