Samstag auf unseren Straßen

Vorab: Antijüdische Parolen, mit hasserfülltem Gesicht gebrüllt von Männern, die sich sicherheitshalber hinter ihre Kinder stellen (vorgestern in der aktuellen Stunde des WDR), Angriffe auf Synagogen und jüdische Einrichtungen sind Vorkommnisse, die weder in Gelsenkirchen noch sonstwo in diesem Land geschehen dürfen.

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Weichenstellung – fünfundzwanzigstes Kapitel

Mitte Januar, vor fünf Jahren

Die beiden Güterzüge prallten mit hoher Geschwindigkeit um 3.14 Uhr aufeinander. Die Lokomotiven verkeilten sich, sprangen aus den Gleisen und rissen die Waggons mit, die vereinzelt oder in Zweier-und Dreiergruppen aus der Spur gerieten und wie verrenkte und herausgerissene Gliedmaßen eines gigantischen Körpers an der Böschung längst der Bahnstrecke entlang rutschen, bis sie, umgestürzt, auf die Dächer gedreht, teilweise ineinander geschoben, eingedrückt oder wie von einer stählernen Faust zermalmt, ihre Fahrt beendeten.

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Ein Einhorn wandert himmelwärts – vierundzwanzigstes Kapitel

10. Tag, später Nachmittag

„Dummerchen, mein Dummerchen. Hält Vorträge über Präpositionen.“

Kuss.

„Und legt sich mit den Wachhabenden an!“

Kuss.

„Und klatscht Beifall für Skulpturen mit unbedeckten Frauenbrüsten.“

Kuss – mit Zunge.

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Palästina Konflikt … und alle Fragen offen oder Einfache Wahrheiten taugen nicht unbedingt zur Erklärung komplexer Probleme

Es gibt im Moment zwei Themen, die um die Schlagzeilenvorherrschaft konkurrieren:

die Situation in der Ukraine und der Konflikt in Palästina/im Gaza-Streifen. Ist der erste Konflikt jüngerer Natur, letztlich eine Folge des Zerfalls des alten Sowjetimperiums und der Auflösung seiner Vasallenstaaten, so ist der Konflikt in Palästina mein Begleiter, seitdem meine politische Sozialisation begonnen hat.

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Kannibalen im Schnee – dreiundzwanzigstes Kapitel

Anfang Dezember, vor sechs Jahren

Abgeordnetenstimmen für eine Mehrheit mussten her, denn die PDKE wollte an der Macht bleiben. Eine geschäftige Koalitionsdiplomatie begann.

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Zwischen Insolvenzverschleppung und Geiselnahme: wie Politiker die Existenz eines Orchesters aufs Spiel setzen

Nach dem Intendanten des Musiktheaters hat nun auch das Land Nordrhein-Westfalen einen runden Tisch angeregt, bei dem ein Kompromiss für die Neue Philharmonie Westfalen gefunden werden soll.

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