Tauwetter und Eiszeit – neunundzwanzigstes Kapitel

Zweite Januarhälfte, vor 5 Jahren

Als das neu gewählte Parlament zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentrat, war die weiße Schneedecke der letzten Tage größtenteils zu kleineren und größeren schwarz-braun verdreckten Klumpen verklebt, die Straßen und Bürgersteige waren nass und Rinnsale von Schmelzwasser liefen in die Gullys.

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Metamorphose – achtundzwanzigstes Kapitel

12. Tag, morgens

Der dunkelgrüne Wagen hielt im Innenhof. Ihm entstiegen zwei Männer in voll korrekten Anzügen, beide hatten ein Parteiabzeichen am Revers, eingefasst von  einem goldenen Eichenlaubkranz.

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Totalschaden – siebenundzwanzigstes Kapitel

11. Tag, nach dem Abendessen

Vielleicht hätte ich es besser lassen sollen, aber ich ließ es nicht.

Seit unserer Duschraumkonferenz war ich aufgewühlt. Ich war in Entwicklungen hineingeraten, die ich nicht erwartet hatte und schon gar nicht mehr selbst steuern konnte. Es schien mir, als sei ich Teil einer Verschwörung, deren Gespenster ich nicht gerufen hatte, die mich aber nun verfolgten.

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Johnny Cash in Bio-Schlappen – sechsundzwanzigstes Kapitel

10. Tag, früher Abend

Der Wasserdampf der Duschen hüllte uns wie eine Nebelwand ein.

„Was hat die Aktion jetzt eingebracht?“, fragte ich in die Dampfschwaden hinein.

„Spaß. Von der Spucke in Gratzeks Gesicht mal abgesehen. Mir hat es Spaß gemacht“, antwortete Kotzer.

Ich erwartete noch einen der üblichen Kotzer-Witze, etwa über Ballonfahrer, die sich im Nebel verirrten, oder über masturbierende Männer unter der Dusche oder Blondinen, die in der Dusche hin- und herlaufen, weil auf dem Shampoo steht: Wash and go. Aber es kam kein Witz.

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