Sven Nordquist – Armer Pettersson

Was haben wir den Schweden nicht alles zu verdanken! Den Imbusschlüssel von Ikea, den Volvo P 1800, wegen seiner gläsernen Heckklappe Schneewittchensarg genannt, den Elchtest und jede Menge Literatur:

Mankells grüblerischen Kommissar Wallander, Larssons Millenium-Trilogie, Pippi Langstrumpfs Erlebnisse und Michel in der Suppenschüssel.

Und dann noch den alten Pettersson mit seinem Kater Findus. Pettersson lebt inmitten der Weite der schwedischen Landschaft auf einem herunter gewirtschafteten Bauernhof samt Tischlerschuppen und Hühnerstall. Weiterlesen… „Sven Nordquist – Armer Pettersson“

Die Helfer in der Zirkuskuppel – ratlos – Warum vielleicht eine große Chance verspielt wird

In der SZ vom 23.9.2015 schreibt Gustav Seibt unter der Überschrift „Die Unentbehrlichen“ einleitend: „Ohne die Freiwilligen wäre die Flüchtlingskrise nicht zu bewältigen. Aber niemand hat sie gerufen – zum ersten Mal in der deutschen Geschichte organisieren die Bürger selbst die Nothilfe. Manchmal sogar gegen den Staat.“

Seibt verweist in diesem Zusammenhang auf zwei Aspekte, nämlich dass in der Krise der Nachkriegszeit die Bewältigung des Flüchtlingsstroms (aus dem Osten) auf der Grundlage noch (oder schon wieder) bestehender Verwaltungsstrukturen organisiert wurde und dass die Solidarität und massenhafte Hilfe im Kontext der Flutkatastrophen (1997/2002) durch staatliche Institutionen (z.B. Bundeswehr) organisiert und geleitet wurden. Weiterlesen… „Die Helfer in der Zirkuskuppel – ratlos – Warum vielleicht eine große Chance verspielt wird“

Janosch – Oh wie schön ist Panama

Das 1978 erschienene und ein Jahr später mit dem deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnete Werk „Oh, wie schön ist Panama“ gehört wohl zu den bekanntesten Geschichten des Illustrators und Schriftstellers Janosch (eigentlich Horst Eckert), der sein privates Panama schon lange auf Teneriffa gefunden hat.
Wie in anderen Erzählungen von Janosch auch stehen im Mittelpunkt der Geschichte Bär und Tiger, die gleichermaßen kleinwüchsig und grenzdebil sind und in einer Zweierwohngemeinschaft in einer, nach modernen Maßstäben, kitschigen Schrottimmobilie leben. Während sich der eine, nämlich der Bär, aufs Fischen spezialisiert hat, ist sein tigergestreifter Freund ein großer Pilzsammler, weswegen es bei ihnen im regelmäßigen Wechsel gebratenen Fisch oder Pilzsuppe gibt. Weiterlesen… „Janosch – Oh wie schön ist Panama“

Na, dann siegt (schießt) ‚mal schön!

Das G36 löste das G3 im Kaliber 7,62 mm x 51 ab, das sich seit 1959 im Einsatz bei der Bundeswehr befindet. 1992 formulierte das Heer eine erste Forderung nach einem neuen modernen Gewehr das leichter als sein Vorgänger sein sollte und wie die Waffen vieler NATO Partner (USA, Großbritannien, Frankreich usw.) Munition im Kaliber 5,56 mm x 45 verschießen sollte. Aus finanziellen Gründen entschied man sich für die Beschaffung einer bereits auf dem Markt erhältlichen Waffe anstatt für eine Neuentwicklung.

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