LES TEMPS PERDUS – Eine Schranke ist eine Schranke ist eine Schranke – es sei denn, sie verschwindet

Folge 15

In Reiseführern für das Ruhrgebiet wird man, falls sie sich mit dem Thema „Essen und Trinken“ beschäftigen, auf recht eigentümliche Gerichte stoßen: Asi-Schale (Manta-Schale), Taxi-Teller und Pommes-Schranke. Bei den ersten beiden Gerichten handelt es sich um Kombinationen, die neben Pommes (frites) auch Fleisch in Form von Currywurst und/oder Gyros (mit Tzaziki) auf den Teller bringen. Weiterlesen… „LES TEMPS PERDUS – Eine Schranke ist eine Schranke ist eine Schranke – es sei denn, sie verschwindet“

LES TEMPS PERDUS – Römische Legionäre, Schalker Fußballer und Nuss-Schokolade

FOLGE 14

Ende der 50er Jahre nahm mich mein Vater gelegentlich am Samstag- oder Sonntagvormittag in die Vereinsgaststätte mit, die unmittelbar an der Glückauf-Kampfbahn lag (und heute noch liegt). Während meine Mutter zu Hause den samstäglichen Eintopf oder den sonntäglichen Braten zubereitete, ging es zum Skat und zum Fachsimpeln in die damals noch von Zigaretten- und Zigarrenqualm geschwängerten Gastwirtschaftsräume. Weiterlesen… „LES TEMPS PERDUS – Römische Legionäre, Schalker Fußballer und Nuss-Schokolade“

ANDORRA – wo liegt das eigentlich?

Max Frischs Parabel „Andorra“, 1961 am Schauspielhaus in Zürich uraufgeführt, ist das wohl bekannteste Drama des Autors aus der Schweiz. Wie in vielen seiner Werke geht es auch hier um die Bildnis-Thematik – um Stereotype, um Vorurteile, um Klischees, um Zuschreibungen. Weiterlesen… „ANDORRA – wo liegt das eigentlich?“

EINE KLATSCHE FÜR DIE STADT UND DIE IM RAT VERTRETENEN PARTEIEN

In Sachen „Restitution Corinth-Gemälde“ ist die  „Beratende Kommission für die Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter, insbesondere aus jüdischem Besitz“ (sog. Limbach-Kommission) zu einer Empfehlung gekommen, die einer politischen und moralischen Ohrfeige für die Stadt, die Verwaltung und die im Rat vertretenen Parteien gleichkommt.

In einer ausführlichen Darstellung zeigt die Limbach-Kommission die Geschichte des Bildes „Bacchanale“ von der Zwangsveräußerung des Gemäldes durch die Familie Salomon unter der Nazi-Diktatur auf, geht auf das Schicksal der Familie im Holocaust ein und stellt die  Entschädigung, die der Familie 1962 gewährt wurde, dar – ein nahezu lächerlich niedriger Betrag (12 000 DM) für den gesamten zwangsversteigerten Besitz (Immobilie, große Gemäldesammlung, Bibliothek) –  und kommt dann zu dem Schluss, dass die Erben im Entschädigungsverfahren nicht „angemessen entschädigt“ wurden, weswegen die Rückgabe des Bildes empfohlen wird. Weiterlesen… „EINE KLATSCHE FÜR DIE STADT UND DIE IM RAT VERTRETENEN PARTEIEN“