Politische Ratlosigkeit und sprachliche Hyperventilation

Die Nachbeben der Präsidentschaftswahlen in den USA sind immer noch zu spüren. Besonders in Deutschland. Und ganz besonders in einigen „Leitmedien“ mit dem Anspruch zur korrekten pädagogisch-politischen Erziehung der immer schmaler werdenden Leserschaft. Weiterlesen… „Politische Ratlosigkeit und sprachliche Hyperventilation“

Schulministerin Löhrmann: peinlich hoch 3. Anmerkungen zu einem Interview in der WAZ vom 18.11.2016

Die NRW-Schulministerin zeichnet sich im Landeskabinett durch zwei Alleinstellungs-Merkmale besonders aus: so gut wie alles, was unter ihrer Leitung aus dem Schulministerium an  „Reformen“ gekommen ist, war handwerklich äußerst schlecht vorbereitet. So wurde, um nur ein Beispiel zu nennen, mit viel TAMTAM die Inklusion eingeführt – allerdings ohne zuvor wirklich die personellen, räumlichen, organisatorischen, finanziellen  und inhaltlichen Voraussetzungen zu schaffen. Die Schulen wurden vielmehr allein gelassen – die Kollegien – letztlich aber die Kinder und ihre Eltern –  hatten das auszubaden, was seitens des Ministeriums nicht oder nur halbherzig vorbereitet worden war. Von ihren Eiertänzen zum Thema G8/G9 soll hier lieber geschwiegen werden. Weiterlesen… „Schulministerin Löhrmann: peinlich hoch 3. Anmerkungen zu einem Interview in der WAZ vom 18.11.2016“

Die BRD hat ´mal wieder eine Bringschuld oder Integration als Einbahnstraße und Geschäftsmodell

Tolle Sache, diese Integrationsgipfel! Wobei mir nicht so ganz klar ist, wer da alles eingeladen wird und wieso und warum. Jetzt, zum 16. Gipfel,  z.B. die Migrant*innenorganisationen – ja, ja- mit dem Gendersternchen. Sieht zwar doof aus, ist aber politisch super korrekt. Manche der Organisationen kennt man schon. Zu diesen Organisationen gehört z.B. die Ditib, der verlängerte religiöse Arm des Sultans aus der Türkei. Oder der Zentralrat der Muslime, der sich gerne einen weltoffenen, liberalen, aufgeklärten Anstrich gibt, in seinen (schriftlich vorliegenden) Hilfestellungen für hier lebende Muslime aber unter Bezug auf die religiösen Schriften erklärt, wie das Verhältnis von Männern und Frauen muslimischen Glaubens im Falle der Scheidung auszusehen hat und auch erläutert, unter welchen Umständen Ehen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen (nicht)akzeptabel sind. Da offenbart sich hinter der liberalen Maskerade ein stockkonservatives, rückwärtsgewandtes Rollenbild von Männern und Frauen. Weiterlesen… „Die BRD hat ´mal wieder eine Bringschuld oder Integration als Einbahnstraße und Geschäftsmodell“

Nicht (mehr) mein Ding – Anmerkungen zum 1000.Tatort

Es gab Zeiten, da war der „Tatort“ am Sonntagabend bei mir fest als Termin gesetzt. Diese eineinhalb Stunden mussten frei gehalten werden – Doldingers Sound am Anfang war der Ruf zur Abendmesse. Aber diese Zeiten sind lange vorbei.

Nicht, weil mich Krimis nicht mehr interessieren. Sondern eher, weil mich Tatort-Krimis am Sonntagabend nicht mehr so stark interessieren, dass ich den „Sendeplatz“ frei halte. Ich schaue mir gelegentlich die Wiederholung an oder schaue die Folge auf youtube oder in der Mediathek „nach“. So habe ich es etwa mit den Kiel-Krimis gemacht –  mit Axel Milberg als Borowski („Ich höre“). So habe ich es mit den neuen „Dortmundern“ gemacht – mit Kommissar Faber als Mittelpunktfigur  – und mit Krols Frankfurter Kommissar Steier   und Nina Kunzendorf als seiner Kollegin Conny Klein. Weiterlesen… „Nicht (mehr) mein Ding – Anmerkungen zum 1000.Tatort“

Trumps Sieg – eine Niederlage des Establishments

Mittwoch, gegen 8.45 Uhr. Ich klinke mich in die Fernsehberichterstattung ein. Trump hält bereits seine Siegerrede. Im Tonfall ist sie gemäßigt. Seine oftmals verrutschte Mimik und Gestik nimmt er zurück. Er macht Versprechungen: das Land vereinen, kaputte Vorstädte sanieren, die Abgehängten wieder in die Gesellschaft holen, Brücken, Flugplätze  und Straßen  funktionstüchtig machen, die besten Köpfe aus allen Schichten, Klassen und Ethnien am Wiederaufbau für ein neues, großes Amerika beteiligen. Und er betont: was er gemacht habe, sei kein Wahlkampf gewesen, sondern die Initiierung einer Bewegung. Weiterlesen… „Trumps Sieg – eine Niederlage des Establishments“