LES TEMPS PERDUS – Eine Schranke ist eine Schranke ist eine Schranke – es sei denn, sie verschwindet

Folge 15

In Reiseführern für das Ruhrgebiet wird man, falls sie sich mit dem Thema „Essen und Trinken“ beschäftigen, auf recht eigentümliche Gerichte stoßen: Asi-Schale (Manta-Schale), Taxi-Teller und Pommes-Schranke. Bei den ersten beiden Gerichten handelt es sich um Kombinationen, die neben Pommes (frites) auch Fleisch in Form von Currywurst und/oder Gyros (mit Tzaziki) auf den Teller bringen. Weiterlesen… „LES TEMPS PERDUS – Eine Schranke ist eine Schranke ist eine Schranke – es sei denn, sie verschwindet“

LES TEMPS PERDUS – Römische Legionäre, Schalker Fußballer und Nuss-Schokolade

FOLGE 14

Ende der 50er Jahre nahm mich mein Vater gelegentlich am Samstag- oder Sonntagvormittag in die Vereinsgaststätte mit, die unmittelbar an der Glückauf-Kampfbahn lag (und heute noch liegt). Während meine Mutter zu Hause den samstäglichen Eintopf oder den sonntäglichen Braten zubereitete, ging es zum Skat und zum Fachsimpeln in die damals noch von Zigaretten- und Zigarrenqualm geschwängerten Gastwirtschaftsräume. Weiterlesen… „LES TEMPS PERDUS – Römische Legionäre, Schalker Fußballer und Nuss-Schokolade“

LES TEMPS PERDUS – Die Lederbuxe oder Wie der Hirsch in den Ruhrpott kam

Folge 13

Bei aller nötigen Distanz des Autors zu sich selbst: Ich sehe lieb und nett aus! Wirklich! Jedenfalls auf diesem Foto, das mich im Alter von vier oder fünf Jahren zeigt. Ich lächle in die Kamera, mein blondes Haar ist auf der linken Seite gescheitelt und ganz ordentlich gekämmt und offensichtlich frisch gewaschen. Und ich trage eine Lederhose! Das klassische Modell, das in Deutschland nach dem WK I in Mode kam (wohl auch durch die Wandervogel-Bewegung) und nach dem WK II noch an Popularität gewann. Weiterlesen… „LES TEMPS PERDUS – Die Lederbuxe oder Wie der Hirsch in den Ruhrpott kam“

LES TEMPS PERDUS – Der silberne Teller und der Mattenkönig

Folge 12

Woran erkennt man, dass sich ein Zeitenwandel vollzogen hat? Dass man Teil einer gesellschaftlichen Veränderung geworden ist, dass man einen Paradigmenwechsel erlebt hat? Nicht an einem Austausch der Regierungskoalition, dem Aufkommen einer neuen und dem Verschwinden einer alten Partei und auch nicht an anderen Nachrichtensprechern der Tagesschau oder daran, dass man beim IPhone-Zählen nicht mehr bei 1 oder 2 ist , sondern schon bei der Modellreihe 7 oder 8 angekommen ist. Weiterlesen… „LES TEMPS PERDUS – Der silberne Teller und der Mattenkönig“

LES TEMPS PERDUS – Von der Sahara zum Nebelwald oder Von Wassermotor und Quetschmangel

Folge 11:

Über uns: die Sahara. Jedenfalls habe ich sie mir als Kind immer so heiß und trocken vorgestellt wie der Trockenboden über unserer Wohnung in den Sommermonaten war. Die Isolation mit Dämmstoffen war in den Jahren nach dem Weltkrieg kein Thema. Stand man in unserem Haus auf dem Trockenboden, so sah man das Gebälk des Dachstuhls, die Dachpfannen und unverputzte Wände. Und durch zwei kleine Fensterluken einen Ausschnitt vom Himmel. Weiterlesen… „LES TEMPS PERDUS – Von der Sahara zum Nebelwald oder Von Wassermotor und Quetschmangel“

LES TEMPS PERDUS – Von Kupferrohren und Schmetterlingsblütlern

Folge 10

Nein, Erbensuppe war noch nie mein Ding! Die gab es bei uns aber mehr oder weniger regelmäßig an Samstagen im Wechsel mit Eintöpfen und anderen kräftigen Suppen. Und dass ich diese Suppe nicht mochte, lag nicht daran, dass meine Mutter nicht kochen konnte (im Gegenteil: sie war eine tolle Köchin). Es lag auch nicht nur an den schweinischen Bestandteilen der Suppe wie Pfötchen, die mir schon ihres schwabbeligen Aggregatszustandes wegen nicht zusagten. Ich mochte einfach die mehlig-sämige Konsistenz dieses deutschen Suppenklassikers nicht, wogegen ich Erbsen als Beilage, etwa als „Leipziger Allerlei“ in Kombination mit Möhren und Spargelstücken, durchaus zugetan war. Weiterlesen… „LES TEMPS PERDUS – Von Kupferrohren und Schmetterlingsblütlern“