ANDORRA – wo liegt das eigentlich?

Max Frischs Parabel „Andorra“, 1961 am Schauspielhaus in Zürich uraufgeführt, ist das wohl bekannteste Drama des Autors aus der Schweiz. Wie in vielen seiner Werke geht es auch hier um die Bildnis-Thematik – um Stereotype, um Vorurteile, um Klischees, um Zuschreibungen. Weiterlesen… „ANDORRA – wo liegt das eigentlich?“

EINE KLATSCHE FÜR DIE STADT UND DIE IM RAT VERTRETENEN PARTEIEN

In Sachen „Restitution Corinth-Gemälde“ ist die  „Beratende Kommission für die Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter, insbesondere aus jüdischem Besitz“ (sog. Limbach-Kommission) zu einer Empfehlung gekommen, die einer politischen und moralischen Ohrfeige für die Stadt, die Verwaltung und die im Rat vertretenen Parteien gleichkommt.

In einer ausführlichen Darstellung zeigt die Limbach-Kommission die Geschichte des Bildes „Bacchanale“ von der Zwangsveräußerung des Gemäldes durch die Familie Salomon unter der Nazi-Diktatur auf, geht auf das Schicksal der Familie im Holocaust ein und stellt die  Entschädigung, die der Familie 1962 gewährt wurde, dar – ein nahezu lächerlich niedriger Betrag (12 000 DM) für den gesamten zwangsversteigerten Besitz (Immobilie, große Gemäldesammlung, Bibliothek) –  und kommt dann zu dem Schluss, dass die Erben im Entschädigungsverfahren nicht „angemessen entschädigt“ wurden, weswegen die Rückgabe des Bildes empfohlen wird. Weiterlesen… „EINE KLATSCHE FÜR DIE STADT UND DIE IM RAT VERTRETENEN PARTEIEN“