Ich werde noch zum Wutbürger

Es gibt diese Tage, an denen ich morgens beim Frühstück schon zum Wutbürger werde, mir – metaphorisch – sozusagen das Brötchen aus dem Gesicht fällt. Heute war wieder so ein Tag. Die kleine  Meldung auf Seite 1 der WAZ, die Integrationsbeauftragte der Regierung, Frau Aydan Özuguz, spreche sich gegen ein generelles Verbot von Kinderehen aus , weil ein Verbot „im Einzelfall junge Frauen ins soziale Abseits drängen“ könne, löste schon einen Würgereiz bei mir aus, ließ mich aber genau deshalb auf S. 2 umblättern, wo das Thema in einem großen Bericht und einem Kommentar ausführlich behandelt werden sollte. Weiterlesen… „Ich werde noch zum Wutbürger“

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen…..

…..der Lokalausgabe der WAZ und überregionalen Zeitungen und  Fernsehsendern wie ARD und ZDF?

Die Antwort ist relativ einfach und kann anhand der heutigen Ausgabe der WAZ deutlich belegt werden: die WAZ Lokalredaktion belästigt uns nicht mit den in den letzten Tagen so stark in Mode gekommenen Spekulationen über mögliche „islamistische“, „terroristische“, „IS-inspirierte“, „pathologische“ oder „post-traumatische“ Hintergründe von Gewalttaten. Weiterlesen… „Was ist eigentlich der Unterschied zwischen…..“

Hallo, meine muslimischen Mitmenschen!

Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel.“ Ignaz Wrobel (=Kurt Tucholsky, 1919)

Auch wenn die meisten von euch Tucholskys Schriften wahrscheinlich nicht kennen, so scheint es mir, als hätten viele von euch (zu viele!) sich das von Tucholsky satirisch belächelte Beleidigtsein der Deutschen zu Eigen gemacht.

Weiterlesen… „Hallo, meine muslimischen Mitmenschen!“

MYTHOS IX – Phaeton: Von Vätern und Söhnen und ihren Fahrzeugen

Was den VW-Konzern wirklich bewogen hat, den PHAETON (ohne h nach dem t) zu entwickeln, weiß ich nicht. Ich vermute: Minderwertigkeitskomplexe. Man war doch bestens aufgestellt und wirtschaftlich erfolgreich mit dem Golf – dem Auto.

Weiterlesen… „MYTHOS IX – Phaeton: Von Vätern und Söhnen und ihren Fahrzeugen“