Emscherbote Oktober 1981

Download Emscherbote – Stadtzeitung für Gelsenkirchen, Nr. 11, Gelsenkirchen, Oktober 1981

 

Oktober 1981:
Die Nr. 11/1981 der Zeitung „Emscherbote“ erscheint mit Schlagzeilen zu St. Georg. In „In eigener Sache“ heißt es zu den Linken: „Die Linken wollen sich dem schlechten Ruf entziehen, von einem Termin zum anderen zu hetzen!“

Artikel der Ausgabe sind:
– „Leserbriefe“
– „Anti-AKW-BI zur Friedensdemo am 10.10.“
– „Alternativer Aufruf zur Demonstration in Bonn am 10.10. gegen den Nachrüstungsbeschluss“
– „Aufruf“
– „Rückblick auf die Friedensdemo am 12.9.“
– „Wer hätte das gedacht?“
– „Interview mit den Hausbesetzern. 2. Teil“
– „St. Georg News. Henne Geier, Schlemmer Meya“
– „Aufruf zum Ausbruch aus dem Irrenhaus“
– „Initiativen in Gelsenkirchen“
– „Veranstaltungen“
– „Schöner Wohnen. Abber Fix“
– „Kleinanzeigen“

Wichtige Themen sind u. a.: Anti-AKW, Nato-Doppelbeschluss, Hausbesetzer, St. Georg, wo u. a. gegen „Oberstadtdirektor Meya“ geschossen wird. Die Gruppe „Frauen für den Frieden“ sucht noch Interessentinnen. Ziele der Gruppe: „Wir wollen etwas gegen den Rüstungswahnsinn tun. Wir wollen uns über den gesamten Bereich Aufrüstung, Nachrüstung, Neutronenbombe etc. informieren und, gemeinsam mit anderen in der Friedensbewegung aktiven Gruppen, an Aktionen gegen die Kriegsgefahr teilnehmen.“ Die „Antifa-Gruppe Dortmund“ ruft zur Verhinderung des NPD-Parteitages am 24. und 25. Oktober auf.

Reklame wird gemacht für den Buchladen „Trotz alledem“. Verantwortlich für diese Ausgabe ist Werner Montel.
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Dietmar Kesten

Mitbetreiber der Datenbank über politische Protestereignisse "Materialien zur Analyse von Opposition (MAO)" mit über 16 000 monatlichen Zugriffen Diese enthält vor allem Texte so genannter maoistischer Gruppen sowie anderer radikaler linker Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland und in West-Berlin wie auch Informationen über diese. Die in den Beiträgen geschilderten Ereignisse werden also in der Regel aus der Sicht dieser Gruppen wiedergegeben. Der zeitliche Schwerpunkt ergibt sich aus der Hochkonjunktur der „maoistischen” oder „marxistisch-leninistischen Bewegung”: Anfang bis Mitte der 70er Jahre. Recherchen zu hier noch nicht behandelten Themen können über die Autoren angefordert werden.

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