Nordsternpark

Die Leute vom Pütt haben es stets alttestamentarisch gehalten, frei nach Mose (1/28): „Macht Euch die Erde untertan“. Das galt für Assauer und galt auch für Magath, um im Revier zu bleiben, und aus verständlichen Gründen stimmt das immer nur für das jeweils eine Fleckchen Erde, das man gerade unter den Füßen hat und nicht für die ganze Kugel.

Wenngleich der eine oder andere Fundamentalist den göttlichen Hinweis durchaus global umzusetzen vermochte. Aber das ist eine andere Geschichte…

Hier geht es zunächst um die Einordnung.

Wenn wir über den Nordstern Park sprechen, handelt es sich um ein sehr lokales Spektakel und nicht um etwas so eindrucksvoll Nachwirkendes wie den Krieg im Irak oder die bemerkenswerten aktuellen Ereignisse im Norden Afrikas (was niemand gleichsetzen würde).

Und es geht um Ästhetik, um Willkür vielleicht, auch um politische Korrektheit und die Frage nach objektiven Kriterien. Wer im Lichte dieser Einleitung noch immer nicht an Karl–Heinz Petzinka denkt, dem muss nun geholfen werden:

Als im Vorfeld von Ruhr 2010 Professor Petzinkas Idee kommuniziert wurde, den Nordsternturm mit einigen gläsernen Etagen aufzustocken und oben in der Höhe eine Großplastik zu errichten, führte eine einzige tragische 3-D Animation zu dem Eindruck, ebendiese Großplastik solle oben auf der neu angedachten Glaskiste positioniert werden, sozusagen „on top“.

Dies war die Initiale einer sich verbreitenden kritischen Meinungsbildung, die vor allem nichtöffentlichen Charakter hatte. Niemand wollte Petzinka offen verprellen oder ins Fettnäpfchen treten und als Kulturhauptstadtmuffel dastehen. Gleichwohl sind mir 2009 keine relevanten örtlichen Beiträge bekannt geworden, die die Idee positiv begrüßt hätten.

Meine eigene Position eingeschlossen. Das war richtig feige und provinziell.

Damals hätte man die Sache zur Diskussion stellen müssen. Denn es wäre doch ein ziemlicher Fauxpas gewesen, nicht nur das Turmbauwerk mit dem Glasaufsatz, der für sich genommen eine Option sein konnte, neu zu interpretieren, sondern den Frevel zu begehen, darauf noch einmal einen drauf zu setzen. Wohlgemerkt, das ist die Betrachtungsperspektive, aus der heraus manche Zeitgenossen gemunkelt, gleichwohl geschwiegen haben. Da kursierten Termini wie Hochstapelei und Größenwahn.

Das ist auch die Perspektive, die die Gelsenkirchener Künstlerin Claudia Lüke eingenommen hat, als sie King Kong zeichnete, mit dem Gesicht von Kalle Petzinka, den Turm besetzend. Wird der hilflose, am Rande des Abgrundes und kurz vor seinem Sturz verharrende Urwaldmutant, der in der vermeintlichen Zivilisation nicht ankommen wollte, der an seiner liebenden Hinwendung zu einem weißen Fräulein und der Unvereinbarkeit der Verhältnisse scheitern musste, mit dem „Stararchitekten“ verglichen, der ins Revier gekommen ist?

Beide zeichnen sich durch eine kaum zu bändigende Potenz aus.

Der Affe stürzt.

Für den weißen Mann, den Architekten, geht das Spiel erst richtig los.

Seine schwarze Dame gewährt ihm eine Ankunft in der „Neuen Welt“. Als die Kommunikation konkreter wurde, erfuhr man, dass neben dem Nordsternturm ein Erschließungsturm errichtet werden würde. In diesem „Beistell“- Bauwerk sollten Treppen und Aufzugtechnik ihren Platz finden. Auf diese Idee hätte man auch selbst kommen können.

Dieser Erschließungsturm (und nicht die gläserne Vitrine), das wurde nun deutlich, sollte das Podest für die „Figur“ bilden. Damit konnte ich leben. Solche Podeste gibt es auch in Museen und Galerien, und es stehen Skulpturen oder Plastiken darauf. Irgendwann wurde auch der Titel der Figur benannt: Herkules… Ohne diese Titulierung wäre es zu allerlei tiefgründigen Hinterfragungen vielleicht nicht gekommen. Dort oben hätte einfach ein „Riese“ Platz genommen, vielleicht Pantagruel aus dem Romanzyklus von François Rabelais (5 Bände, 1532, 1534, 1545, 1552 und 1564) ?

Aus der Namensgebung, nicht zunächst aus der gebrochenen Figur, aber im Kontext mit diesen Brüchen, entsteht die Hinterfragung, die Sinnfrage.

Wer war Herkules und was hat er auf dem Nordsternturm in Gelsenkirchen zu suchen? Da macht man sich rasch einmal auf in die Antike und landet bald in der Renaissance und dann im Barock. Nach Italien kommt der Kult um Herakles durch die griechische Kolonisation.

Als römischer Hercules vollbringt er weitere Taten in Italien. Von ihm leiten sich einige römische Patriziergeschlechter her. In der antiken Kunst äußerst beliebt, wird er – meist als bärtiger, muskulöser Mann oder Jüngling mit Löwenfell, Keule, Pfeil und Bogen dargestellt. Im Zusammenhang mit der christlichen Auslegung des antiken Mythos wird Herakles nachdrücklich positiv gedeutet. Seine Taten werden mit dem Heilswerk Christi in Parallele gesetzt, die Überwindung seiner Feinde mit dem Sieg über das Böse und die Laster (in Italien noch im 15./16. Jh.). Seine Wahl am Scheideweg zwischen Tugend und Laster galt als exemplarisch.

Unter den Großskulpturen ist vor allem die am häufigsten nachgebildete Version des ausruhenden Herakles Farnese zu Paul Stevenson - Hercules Farnese -Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert) lizenziert.nennen. Herakles Farnese (der Farnesiche Herkules) misst in der Höhe 3,17 m und ist in Neapel im Museo Nazionale anzutreffen. Es handelt sich um eine römische Nachbildung. Das in etlichen Kopien erhaltene Werk ist nach Motiv und Komposition eine klassische griechische Schöpfung des 4. Jh. v. Chr. (2. Hälfte). Das Bild des ermüdeten Helden spiegelt die Situation einer Spätzeit, in der die gesellschaftlichen Kräfte erlahmt sind, jedoch durch eine ebenso technisch versierte wie feinfühlige Interpretation der Figur tiefen Ausdruck finden. Herakles stützt sich mit dem linken Arm auf die mit dem Löwenfell bedeckte Keule, die auf einem Felsenstück ruht; die Rechte hat er in seinen Rücken gelegt. In ihr liegen die drei Äpfel, die Herakles bei den Hesperiden errungen hatte. Das linke Bein ist nach vorn gestellt, die dick aufgetragenen Muskelpartien sind bis in das anatomische Detail durchgearbeitet.  Auch für die Renaissance bleibt Herakles der Tugendheld, zu ihm gesellt sich David. Im Florenz des 15. Jh. wird der jugendliche Sieger mit der Steinschleuder (und dem Haupt des Goliath) – ähnlich den Rolandsteinbildern in Norddeutschland – zum Symbol städtischer Freiheit des Florentiner Bürgertums.

Der Marmordavid des Michelangelo vor dem Florentiner Rathaus erhebt in seiner Einheit von Stärke und Zorn diese zur Tugend des Bürgertums und reflektiert, befreit von Pathos, eine politische Entscheidung. Für den Barock tritt die Vorstellung des Kraftheroen in den Vordergrund. Die antike Gestalt des Herakles setzt sich vollends durch. Renaissance und Barock beziehen häufig die Siege des Herkules auf den Auftrag gebenden Herrscher.

Pflichtgemäß habe ich unlängst anlässlich einer Fahrt nach Sachsen-Anhalt in Wilhemshöhe/Kassel Station gemacht.

Der Herkules von Kassel

Dort residiert der vom Landgrafen Karl initiierte Herkules aus dem Beginn des 18. Jahrhunderts. Das ist eine 8,25 m hohe Kopie des Herkules Farnese aus Kupfer.

Vielleicht hätte eine Figur dieser „Bauweise“ in Gelsenkirchen nicht zu den kritischen Fragen geführt, zu der die Arbeit von Markus Lüpertz viele von hier nun veranlassen.

Noch einmal die Frage, was ausgerechnet Herkules nach Gelsenkirchen führte. Möglicherweise war Prometheus intelligenter und gemeinwohlorientierter als Herkules, altruistisch, gewitzt, und er wäre mit seiner Feuerspende auch nicht unpassend erschienen, den Nordsternturm zu bekrönen. Aber das Feuer im Revier haben die Schmiede und Ingenieure von Krupp und Thyssen entfacht, die Iren und Unternehmer wie Grillo und die Arbeiter aus Schlesien und Pommern, später die aus Südeuropa und der Türkei. Für sie (und ihr Heldentum) könnte Herkules stehen. Allerdings allein der Herkules von Lüpertz, dem jede pathetische Attitüde abgeht: geschunden und einarmig, verletzt, kein Michelangelo, kein Gottfried Schadow, kein Arno Breker.

Sind das wir?

Wäre nicht zumindest etwas in der Art von Rodin für Gelsenkirchen erlaubt gewesen? Haupt und Rumpf erscheinen im Gegensatz zu den unteren Partien übergroß dimensioniert und irritieren das Gefühl von Gleichgewicht und Sicherheit. Dass Bildhauer (und Bildhauerinnen) in der Lage sind, mit dem Mittel des perspektivischen Ausgleichs ihre in der Höhe aufgestellten Figuren für den am Boden weilenden Betrachter (und die Betrachterin) wohlproportioniert aussehen zu lassen, indem sie die perspektivische Verjüngung durch faktische Überzeichnung der oberen Partien einer Arbeit ausgleichen, ist wohl bekannt.

Diesen Aspekt empfindet man hier als deutlich übertrieben. Es verfängt der Eindruck, dass der Gelsenkirchener Herkules sehr nah am Rand seiner Podestfläche steht, jedenfalls nicht im Zentrum oder im Achsenkreuz seines Podestes. Man hat Angst, dass er über die Kante stürzen könnte oder beabsichtigt, zu springen.

Ich unterstelle nicht, dass der Schöpfer des Werkes, Professor Markus Lüpertz, sich vermessen hat. Er will uns mit dieser Disproportion etwas erzählen. Das will er wohl auch mit den anderen Mitteln, die seine Figur merkwürdig erscheinen lassen, beispielsweise über die Farben oder den fehlenden linken Arm seiner Figur. Fortgesetztes Nachdenken über die Überdimensionierung des Hauptes, des Kopfs der Plastik, führt zu Konrad Lorenz und dem von ihm geprägten Terminus des „Kindchenschemas“ „Hirschberg (1978) fand heraus, dass das Kindchenschema die Attraktivität von Männergesichtern nicht steigert. Zurückzuführen ist dies darauf, dass das hiermit assoziierte Merkmal der Schwäche und Bedürftigkeit nicht mit der sozial erwünschten maskulinen Dominanz einhergehen kann.“ Soweit, so gut. Schlüsselreiz und Fürsorgeverhalten. Was soll das, Professor Lüpertz? Sie schulden uns nichts. Keine Erklärungen! Ein Werk, das erklärt werden muss, taugt nicht. Sie müssen in Kauf nehmen, dass wir uns selbst um Erklärungen bemühen.

Wie nahe liegt doch hier ein Blick nach Mainz. 

An dieser Stelle muss ich erzählen, dass wir in Gelsenkirchen das Entstehen der bildhauerischen Arbeit über die örtliche Presse verfolgen konnten. Auf dem Weg zu seinem Bestimmungsort wurde Herkules (jedenfalls Teile von ihm) in einem Gewerbehof in Gelsenkirchen-Schalke zwischengelagert. Er kam aus der Gießerei zu früh hier an. Diesen Ort habe ich aufsuchen und durch Lücken in der mit Planen verhüllten Zaunumwehrung des Hofes auf das Gelände schauen können. Da lag er, flach und eingehüllt. Diese liegende Position, sozusagen die Assoziation eines Riesenbabies, durch die Verhüllung wie ein Wickelkind anmutend, hat mich endgültig für ihn eingenommen.

„Landgraf“ Karl-Heinz hat uns einen Lüpertz zugedacht.

Und das alles ohne Jury und ohne ausführliche Diskussionen in Kleingruppen und Gremien, ohne Beteiligung der betroffenen Anwohner (und Anwohnerinnen) und der Schreiber (und Schreiberinnen) von Leserbriefen. Die Tatsache, dass unser Gemeinwesen in Gremien öffentlich verhandelt wird, ist beruhigend, besonders dann, wenn es um Schulentwicklung, um Nahverkehrskonzepte oder Bebauungspläne geht.

In diesem Fall wurde auf die Suche nach einem kleinsten gemeinsamen Nenner verzichtet und ein „großer Wurf“ gewagt.

Dieser Weg, wie der Gremienweg auch, ist mit dem Risiko des Scheiterns verbunden.

Die Wahrheit ist möglicherweise: Es hat einen Wettbewerb und es hat eine Jury gegeben. Auslober und Jury weilten in diesem Fall im Kopf der Person Petzinka. So entziehen sich manche Vorgänge einer basisdemokratischen Entscheidungsfindung. Man hätte das alles vorher abwägen und Transparenz herstellen müssen, heißt es inzwischen. Vielleicht hätte man anstelle des Herkules die Schutzpatronin der Bergleute, die Heilige Barbara gewählt (künstlerisch verfremdet als Barbie), oder der Bergmann mit Grubenlicht hätte eine Mehrheit gefunden.

Oder Petzinka selbst als Denkmal, als Besteiger, als Inhaber der Höhe.

Die Geschichte der Bildhauerei ist nicht abgeschlossen. Petzinka hat sich für einen anerkannten Meister entschieden, der gleichwohl der Tradition verbunden ist.

Lüpertz ist kein Avantgardist, der uns Zumutungen aussetzt. Insofern ist die Gelsenkirchener Erregung, um auf den Anfang zurück zu kommen, ein sehr lokales Spektakel. Auch im Lichte der Behauptung, Petzinka und Lüpertz seien gute Freunde. Wir stehen vor einer Arbeit, die Kritik aushalten kann. Sehr gut, dass wir uns darüber erregen dürfen, in Leserbriefen (und Leserinnenbriefen), hinter vorgehaltener Hand und in der Attitüde der immer schon weiseren älteren Herrschaften.

In der Türkei sorgt ein Regierungschef für Klarheit: „Ein Denkmal in Kars zeigt zwei riesige, gesichtslose und klobige Betonfiguren, die sich auf einem Hügel über der Stadt nahe der armenischen Grenze gegenüber stehen. Es ist 35 Meter hoch und 300 Tonnen schwer, es heißt „Denkmal der Menschlichkeit“ – und dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan gefällt es überhaupt nicht. Seitdem der Premier im Januar bei einem Besuch im nordosttürkischen Kars anmerkte, das Denkmal sei ein „Monstrum“, tobt eine Debatte darüber, was denn der Herr Regierungschef von Kunst versteht – und was er in diesen Dingen zu bestimmen hat.“

Seit April 2011 findet nun der Abriss dieses Werkes statt.

Herkules, der Gelsenkirchener Herkules ist ein Republikaner. Er ist einer von uns. Ich finde, er ist ein Ruhri, zugewandert wie die meisten von uns, mich eingeschlossen.

Bauen ist immer Stapelei.

Im Nordstern-Park wurde gestapelt. Die kubische Figur des Turms, die als Basis, als Fundament genutzt wurde, erfuhr ihre Metamorphose, ihre Bildkonversion zu dem Zeitpunkt, als die Bedeutung sich veränderte: Schwerter zu Pflugscharen, Fördertürme zu Leuchttürmen.

Petzinka hat diese Überformung folgerichtig geleistet. Hier stehen Bedeutungswandel und baukünstlerische Entscheidung im Einklang. Es geht nicht darum, ob diese Transformation zulässig war, sondern darum, ob sie gelungen ist.

Nur diese Frage kann den Diskurs leiten. Wie verhält es sich mit der Aufstockung des Turmes? Tektonisch ist sie stimmig. Die Höhenproportionen negieren den Goldenen Schnitt. Der ist ohnehin überholt und allemal nicht verpflichtend. Aber die Materialität stimmt. Der formale Aufbau suggeriert den Gedanken an eine Podestvitrine, das geht einher mit der Idee der Performance einer Ausstellungshalle. Nordstern hatte auch schon vor Petzinka die historische Konversion erfahren.

Der Einzug der THS hatte bereits den Kohlekreis geschlossen. Was noch fehlte, war die Krone.

Die hat Petzinka nun draufgesetzt. Mit seinem Namen wird man das verbinden. Nicht jedem männlichen Architekten ist im Laufe der beruflichen Karriere die Errichtung eines Turmes vergönnt.

Die phallische Geste, die damit verbunden ist, wird auf Nordstern durch den Umstand überhöht, dass sich hier bereits ein Turmbauwerk befand, welchem zu einer erleuchteten Erektion verholfen wurde. Eine derartige Alleinstellung vermeidet Petzinka allerdings durch die Hervorhebung des eigentlich untergeordneten Erschließungsturmes und dessen Erhöhung.

Die Wahrheit ist, dass Petzinka Fortune hatte. Denn natürlich musste er die Idee durch etliche Gremien transportieren, ehe es ein internes Plazet gab, eine Zustimmung des Denkmalschutzes, eine Zustimmung der Ruhr 2010, ehe es Mittel des Landes NRW und sogar einen Finanzierungsbeitrag der finanziell prekären Stadt Gelsenkirchen gab. Die Mieter (und Mieterinnen) der THS -Wohnungen werden diesen Herkules und den Nordsternturm weiterhin mit Gefühlen wahrnehmen, die gemischt sind. Es muss allerdings Spekulation bleiben, ob diese Menschen sich bei der heutigen LEG besser angenommen und wertgeschätzt fühlten. Vielleicht sollte noch erzählt werden, dass es in der Regie von Petzinka dazu kam, dass die Wohnungsfirma THS sich drei Zertifikationen erarbeitet hat: Soziales Management, Qualität im Quartier und Umweltmanagement.

Immer geht es in der Politik um Fragen der Angemessenheit. Wie es auch immer um Kompromisse geht. Am Ende müssen sich alle (oder doch die große Mehrheit) wiederfinden.

In der Kunst geht es auch um Angemessenheit, um die Frage: „Stimmt das?“

Nicht der Kompromiss darf Regie führen, der Streit bleibt Teil des Prozesses.

Es geht um Ästhetik, um Willkür vielleicht, auch um politische Korrektheit und die Frage nach objektiven Kriterien. So ist Nordstern Park, die kleine Schwester von Zollverein.

Ein bisschen Wahnsinn war immer da.

Juni 2010 von Albert Ude BDA Gelsenkirchen

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Albert Ude

Albert Luis ist Dipl.-Ing. Architekt BDA Gelsenkirchen, geb. 1949 in Hannover, evangelisch, Realschule, Bauzeichnerlehre bis 1969, Studienabschluss als Diplomingenieur (FH) GHS Essen 1974 Studienabschluss als Diplomingenieur TU Berlin Charlottenburg 1977 Freiberufliche Niederlassung in Gelsenkirchen 1978, Lehrauftrag Universität Essen GHS 1980 – 1988, Mitglied der Vertreterversammlung der Architektenkammer NRW 2000 – 2010, Zweitbüro in Leipzig 1989 – 1997 Umfängliche Projektarbeit in den Bereichen Wohnungsbau, Schulbau, Verwaltungsbau, Gewerbebau, Beherbergungsbau, Bauen im Bestand. Betreuung von 31 Auszubildenden als Bauzeichner/innen bzw. Fachkräften für Bürokommunikation. Veröffentlichungen, Vorsitzender des Bundes Deutscher Architekten BDA Gelsenkirchen Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Mitglied des Rates der Stadt Gelsenkirchen seit 2009, Baukirchmeister der Evangelischen Gemeinde Gelsenkirchen, Verheiratet, 3 Kinder (30/16/14)
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