ÜBER FLÜCHT- und andere LINGE

Negativ besetzte Linge

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Flüchtling

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Bernd Matzkowski

Bernd Matzkowski

geb. 1952, lebt in GE, nach seiner Pensionierung weiter in anderen Bereichen als Lehrer aktiv
Bernd Matzkowski

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9 Kommentare

    1. … und noch mal drei Linge:

      Saitling (Schafsdarm für Musikinstrumente)
      Geitling (für Schwarzdrossel, Amsel)
      Kümmerling (für Kräuterlikör und aktivistische Lokalpolitiker)

  1. danke für die ergänzungen, die gerne fortgesetzt werden sollen. der hintergrund meines kleinen beitrags ist natürlich ein sprachwissenschaftlicher: endungen und ihre negativen oder positiven konnotationen. also etwa die endung – ant. eher negativ besetzt?
    asylant, demonstrant.
    oder neutral:protestant (lutheraner, nicht protestierer!), praktikant.
    ebenso hier mit den -lingen.
    ich glaube allerdings, dass die konnotationen der endungen nicht per se so oder so besetzt sind, sondern von jeweiligen gesellschaftlichen entwicklungen abhängen. deswegen habe ich den flüchtling auf die negativ-seite gestellt, vor ein paar wochen/monaten wäre er eher auf der positiv-seite gewesen. heute aber hat der begriff doch eher einen abwertenden unterton, wir haben eine „flüchtlingskrise“.
    anderes beispiel: schwul. früher eindeutig negativ und abwertend gebraucht, heute- zumindest von selbstbewussten schwulen- durchaus positiv verwendet und gesellschaftlich akzeptiert.

  2. Meinen „Klingeling“ ziehe ich zurück Bernds „Klingelingeling“ ist einfach besser.
    Dafür biete ich noch den „Quisling“ und den „Höfling“ an

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