ÜBER FLÜCHT- und andere LINGE

Negativ besetzte Linge

Eindringling

Feigling

Finsterling

Flüchtling

Häftling

Lüstling

Rohling

Schädling

Schönling

Schreiberling

Schwächling

Sonderling

Widerling

Winzling

Neutral oder positiv besetzte Linge

Ankömmling

Frühling

Häuptling

Lehrling

Liebling

Neuling

Säugling

Sprössling

Zögling

KLINGELINGELING

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Bernd Matzkowski

Bernd Matzkowski

geb. 1952, lebt in GE, nach seiner Pensionierung weiter in anderen Bereichen als Lehrer aktiv

9 Gedanken zu „ÜBER FLÜCHT- und andere LINGE

  • Baumschüler
    24. Februar 2016 um 7:18
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    Findling

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  • Heinz Niski
    24. Februar 2016 um 9:15
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    Ichling – ein zur Zeit sehr weit verbreiteter Ling, erstmals gefördert durch die geistig-moralische Wende Kohls.

    Manche sagen, dass seine Zeit abgelaufen wäre….. wers glaubt.. Ichlings Prognose

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  • Peter
    24. Februar 2016 um 9:38
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    Darling, Findling, Hänfling, Keimling, Kohlweißling, Sperling, Wunderling…

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    • Peter
      24. Februar 2016 um 10:43
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      … und noch mal drei Linge:

      Saitling (Schafsdarm für Musikinstrumente)
      Geitling (für Schwarzdrossel, Amsel)
      Kümmerling (für Kräuterlikör und aktivistische Lokalpolitiker)

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  • 24. Februar 2016 um 11:40
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    danke für die ergänzungen, die gerne fortgesetzt werden sollen. der hintergrund meines kleinen beitrags ist natürlich ein sprachwissenschaftlicher: endungen und ihre negativen oder positiven konnotationen. also etwa die endung – ant. eher negativ besetzt?
    asylant, demonstrant.
    oder neutral:protestant (lutheraner, nicht protestierer!), praktikant.
    ebenso hier mit den -lingen.
    ich glaube allerdings, dass die konnotationen der endungen nicht per se so oder so besetzt sind, sondern von jeweiligen gesellschaftlichen entwicklungen abhängen. deswegen habe ich den flüchtling auf die negativ-seite gestellt, vor ein paar wochen/monaten wäre er eher auf der positiv-seite gewesen. heute aber hat der begriff doch eher einen abwertenden unterton, wir haben eine „flüchtlingskrise“.
    anderes beispiel: schwul. früher eindeutig negativ und abwertend gebraucht, heute- zumindest von selbstbewussten schwulen- durchaus positiv verwendet und gesellschaftlich akzeptiert.

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    • Heinz Niski
      24. Februar 2016 um 13:38
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      Bratling ist meiner Meinung nach sowohl positiv wie negativ besetzt

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  • Baumschüler
    24. Februar 2016 um 17:08
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    Butterling

    also für Madame Schmetterfly

    nicht zu vergessen.

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  • Peter
    24. Februar 2016 um 18:05
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    Wir wär’s mit
    Weichling. Fingerling und Klingeling

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  • Peter
    24. Februar 2016 um 18:37
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    Meinen „Klingeling“ ziehe ich zurück Bernds „Klingelingeling“ ist einfach besser.
    Dafür biete ich noch den „Quisling“ und den „Höfling“ an

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