Sigi geht. Und was bleibt?

Nun hat Sigi also fertig. Oder anders: die Radautüte Nahles hat ihn fertig gemacht, hat keine Verwendung mehr für ihn. Für ihn kommt Heiko Maas, ein schnittiger Polstermöbeljunge, der sich einstmals für eine Homestory mit seiner Gefährtin Natalia Wörner (Schauspielerin)  in von Westwing gesponserten (Polster-)Möbeln ablichten ließ und dem wir ansonsten das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ zu verdanken haben, das nicht nur ein katastrophaler Begriff ist, sondern auch den großen Netzkonzernen die Rolle des BIG BROTHER zuschanzt.

Das tragische Moment in Sigis Karriere: Die bleibenden Worte. Bleibende Worte sind Worte (bzw. ganze Sätze), die bleiben. Worte wie „Ich bin ein Berliner“ (Kennedy), „Mehr Demokratie wagen“ (Brandt), „Die Rente ist sicher“ (Blüm), „Ich hatte keinen Sex mit dieser Frau“ (Clinton), „Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu eröffnen – oder so ähnlich“ (Ulbricht).

Was aber bleibt von Sigi? Nur dies:

„Du musst nicht traurig sein, Papa, jetzt hast du doch mehr Zeit mit uns. Das ist doch besser als mit dem Mann mit den Haaren im Gesicht.“

Und diese zwei Sätze sind  nicht von ihm, sondern von seiner achtjährigen Tochter.

Das ist tragisch, das ist beschämend!

Das ist: Ein würdeloses Ende einer politischen Karriere!

Alle Gute, Sigmar!

 

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Bernd Matzkowski

Bernd Matzkowski

geb. 1952, lebt in GE, nach seiner Pensionierung weiter in anderen Bereichen als Lehrer aktiv

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