Categories: Kommentar Politik

Vor Freude auf dem Ampelmast hampeln

Nach der Wahl das übliche Ritual in Gelsenkirchen, Türken & Deutschtürken & Türken mit deutschem Pass usw. besetzen Kreuzungen, hampeln und hängen auf und an Ampelmasten, böllern ein bisschen, ballern ein bisschen, schubsen ein bisschen die Staatsmacht.

Alles natürlich, um ihrer Freude freien Lauf zu lassen, der Freude darüber, in einer Demokratie zu leben und deshalb für eine Diktatur stimmen zu können. Und innerhalb einer demokratischen Gesellschaft paternalistische, hierarchische Muster leben zu dürfen und diese der freien Gesellschaft nach und nach aufzwingen zu können.

Der Treppenwitz (der doch eigentlich der SPD und den Grünen zu denken geben sollte) ist, dass die Erdogan Wähler hier SPD und Grüne wählen.

Und die Kurden? Auch nicht besser, siehe PKK. Ich bin gespannt, wie sich das Kräfteverhältnis speziell in Gelsenkirchen entwickeln wird zwischen Kurden und Türken, haben wir doch recht viele kurdische Flüchtlinge aus Syrien hier aufgenommen.

Spannend, dass die Sollbruchstellen und Konfliktlinien aus dem nahen Osten nach und nach Gelsenkirchen erreichen und vor Ort ausbrechen werden…. ?

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3 comments

Lucius LeuchtenträgerLucius Leuchtenträger says:

Ach, das war wegen der Erdogan-(Wieder-)Wahl?!? Da habe ich aber überhaupt nicht dran gedacht.Ich war schon voller Freude in der Annahme, diese Gruppe unserer Mitbürger feiere den Sieg der „Mannschaft“ durch das Zaubertor vom Kroos-Toni und betone so ihre Zugehörigkeit zu unserer Gesellschaft, quasi als Wiedergutmachung für das Foto-Shooting der beiden Nationalspieler türkischer Herkunft mit dem Präsidenten E.
So kann man sich täuschen!
Übrigens finde ich den Begriff „Deutschtürken“ unzutreffend ; er passt eher zu Deutschen, die die türkische Staatsangehörigkeit angenommen haben, nicht aber umgekehrt.

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Heinz NiskiHeinz Niski says:

Ja, das ist alles ein heilloses Durcheinander und wegen der vielen Fake-News und Alternativen-Fakten schwierig auseinander zu halten. Ich glaube die Deutsch-Türken werden in der Türkei, unabhängig davon, wie dicht ihr Schnurrbart / Kopftuch ist, despektierlich „Deutschländer“ genannt. Und nicht wirklich ernst genommen.

Wie nun die blauäugigen deutsch-konvertitischen Damen, die hier immer häufiger im Dschilbab im Straßenbild zu sehen sind, genannt werden, weiß ich zur Zeit noch nicht. Ich habe mir aber sagen lassen, dass das durchaus große Emanzipation wäre. Gegen die sexistisch-kapitalistische Reduzierung auf körperlichkeit/sexualisierung etc.

Man lernt immer noch dazu.

Nun weiß ich aber immer noch nicht, wie die Deutschen, die die türkische Staatsbürgerschaft angenommen haben, genannt werden bzw. sich selber nennen.. hhmmm… Türklinge? Deutschlinge?

Egal. Wichtig ist, die Feste zu feiern, wie sie fallen.

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