Heute ´mal: DIE LINKE oder Politische Paradoxie

„Wir wollen das Sterben im Mittelmeer und an den europäischen Außengrenzen beenden. Dafür brauchen wir sichere, legale Fluchtwege, offene Grenzen und ein menschenwürdiges System der Aufnahme von Geflüchteten und einen Lastenausgleich in Europa. Abschiebungen lehnen wir ab. Wir wollen Bleiberechte für Menschen, und statt Familien auseinanderzureißen, wollen wir sie zusammenführen.“

(Beschluss der 1. Tagung des 6.Parteitags der Partei DIE LINKE vom 8.10.6.18 in Leipzig)

Legale Fluchtwege, offene Grenzen, Sterben an Außengrenzen verhindern!

Gab es da nicht ´mal vor einiger Zeit einen Staat, dem zahlreiche Mitglieder dieser Partei huldigten und den sie bis heute nicht grundsätzlich kritisieren?

Was ist also von einer Partei zu halten, deren Anhänger recht zahlreich ein System begrüßt haben, das seine Bürger eingemauert hat, aus dem seine eigenen Bürger nicht ausreisen durften und an dessen Grenze sie im Zweifelsfall bei einem Fluchtversuch erschossen wurden, die aber nun ein System fordern, in das jeder unkontrolliert einreisen, aber nicht ausgewiesen werden darf!

Ich liebe Paradoxien!

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Bernd Matzkowski

Bernd Matzkowski

geb. 1952, lebt in GE, nach seiner Pensionierung weiter in anderen Bereichen als Lehrer aktiv
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