Schock – gefühlte Kriminalität soll plötzlich doch reale sein

Nachdem ich fast schon bereit war, gezielte Regelverstöße, Ordnungswidrigkeiten, Kleinkriminalität, mit Fäusten an den Mann gebrachte Argumente, kulturrelativistisch und als Bereicherung zu sehen, nun das:

WAZ Artikel Razzia in Gelsenkirchen

Ich bin entsetzt. Wo soll das hin führen? Am Ende heißt es noch, dass es hie und da doch rechtsfreie Räume gäbe und dass bestimmte Bevölkerungsgruppen und Minderheiten zu bestimmten Zeiten manche Gegend besser meiden sollte.

Verzweifelt suche ich Erklärungen für dieses Furcht einflößende Auftreten der Staatsmacht und werde fündig:

MLPD: Großrazzia Fragwürdig

die MLPD beruhigt mich und erklärt mir, dass es vor allem bei der Aktion darum ginge, mir einzureden, dass alle Ausländer kriminell wären.

Puhhh… noch mal Glück gehabt.

Damit schreiten die Rebellen Hand in Hand oder auch untergehakt in einer Einheitsfront mit der Mehrheitspartei der Stadt, die mir immer schon erklärt hat, dass rechtsfreie Räume Phantasiegebilde interessierter Kreise wären, dass „Angstorte“ in Wahrheit befriedete Zonen seien und überhaupt eine Thematisierung und Problematisierung Rassismus und das Böse hervorrufen würde.

Nun bin ich wieder beruhigt.

Noch keine Stimmen.
Bitte warten...
Heinz Niski

Heinz Niski

Handwerker, Rentner,

2 Gedanken zu „Schock – gefühlte Kriminalität soll plötzlich doch reale sein

  • Lucius Leuchtenträger
    9. Juli 2018 um 16:07
    Permalink

    „Solche Aktionen zielen vor allem auf Einschüchterung und wollen das Bild angeblich massenhaft krimineller Ausländer verbreiten.“ -ja, so schreibt die Rote Fahne, das Fachblatt für Weltrevolution und Machterhalt (der Vorsitzende ist 37 Jahre in Amt und Würden). Tatsächlich, lieber Heinz Niski, ist es wohl genau andersherum:die Massenauftritte der Ordnungsmacht sollen suggerieren, wir seien „safe“, die Staatsmacht springe uns zur Seite, wenn wir in Not sind. Deshalb ist die Wache der Bundespolizei im Bahnhof auch des öfteren mal nicht besetzt und der Klingelton der Bundespolizeitür im Bahnhof geht nach nach Essen (oder war es Dortmund?) Da ist Hilfe ganz schnell vor Ort – verlassen Sie sich darauf !

    Noch keine Stimmen.
    Bitte warten...
    Antwort
  • Heinz Niski
    9. Juli 2018 um 16:17
    Permalink

    Bahnhof? Liegt der nicht auf dem Territorium der Familienunion oder ähnlicher durchgeclanter Truppen?
    Die regeln das schon, das spart Steuergeld.

    Noch keine Stimmen.
    Bitte warten...
    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.