Straßentänzchen – wenn der Jet dem Shark die Meinung sagt

Letzten Dienstag Mittag verlagerte sich der Meinungsaustausch von 8 jungen Männern aus einem möglicherweise für eine gepflegte Unterhaltung zu engen Friseursalon an der Gelsenkirchener Hansemannstrasse, auf den Margarethe Zinglerplatz.

Ob man sich über den eigenen oder den Bart des Propheten stritt, ist unbekannt.

Jedenfalls wurden Argumente mit Hilfe von Gürteln und Fäusten verteilt und 3-4 Jungmänner zogen nach einer Beratungspause den Telefonjoker und orderten argumentative Verstärkung an.

So tänzelten am Ende rund 10 kräftige Jets und Sharks ihre Version der Westside Story auf dem Marktplatz, untermalt von Blaulicht und LalüLala aus letztlich 4 Streifenwagen der Staatsmacht. Die einen (Jets oder Sharks) huschten in den REWE Markt, die anderen (Jets oder Sharks) schubsten ein wenig die weibliche Inkarnation der Ordnungsmacht, wissen wir doch alle, dass weder Jets noch Sharks die Demütigung ertragen, von Damen gemaßregelt zu werden. Das ist mindestens entehrend, möglicherweise Impotent machend, auf jeden Fall aber völlig Haram.

Weshalb, so munkelt man, die Polizeistrategie darin besteht, möglichst viele weibliche Beamte auf Tuchfühlung mit Testosteron überfüllten Jets & Sharks zu bringen.

Wallah.

Kann man machen.

Die einen sagen, dass das ein genialer inszenatorischer Regieeinfall der MiR Intendanz wäre, die schon längst Klassiker der Moderne nicht mehr im Theater, sondern nur noch auf der Straße spielen lassen.

Kann man machen.

Die anderen sagen, dass das alles nur Geschichten wären, gefühlte Fakten, phantasierte Angsträume und dass es Kirmesschlägereien immer schon gegeben hätte.

Kann man so sehen.

Ob die Männer, die solche Inszenierungen aus weißen Chrysler 300ter Limousinen mit Kennzeichen wie GE-OX …. heraus beobachten, Haltungsnoten für die Helden vergeben, Nachschulungen anordnen oder nur zufällig bei solchen Diskussionsrunden dabei sind, weiß niemand, eventuell vielleicht der Regisseur oder die Stadtverwaltung, die Polizeiführung, die Clanchefs … ohhh mei… Rat ist teuer.

Ich jedenfalls respektiere die Spielfreude, mit der die Zivilgesellschaft die großen amerikanischen Mafia Filme der 70er Jahre nachspielt und immer mehr Stadtteile aktiv einbezieht.

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4 comments

Maggies Bester says:

Blödsinn, das ist eine völlig erfundene Geschichte. Im Blaulicht Gelsenkirchen lässt sich nichts über den behaupteten Vorfall finden.
Ergo: rassistische Stimmungsmache a la Niski/Matzkowski.
Peinlich, wie tief kann man denn noch sinken?

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Lucius LeuchtenträgerLucius Leuchtenträger says:

mindestens so erfunden wie diese geschichte, die sich die beiden herren ausgedacht haben, um rassistisch zu verunglimpfen, denn:tiefer kann man nicht schießen::

Gelsenkirchen (ots) – Gelsenkirchen-Horst, Schlossstraße Sonntag, 29.07.18, 16:56h

Zum o. g. Zeitpunkt gingen diverse Hinweise auf eine massive Auseinandersetzung auf der Straße ein, nach Angaben verschiedener Zeugen sollen ca. 50 Personen mit rumänischen Migrationshintergrund auf der Straße mit Flaschen, Baseballschlägern, Stühlen etc. aufeinander eingeschlagen haben, es wären auch Steine geworfen worden.

Bei Eintreffen massiver Polizeikräfte gingen die Beteiligten rasch auseinander, weitere Gewalthandlungen konnten unterbunden werden. Die Ermittlungen zur Ursache der Auseinandersetzung dauern derzeit noch an.

Fünf Beteiligte mussten in verschiedenen Krankenhäusern medizinisch versorgt werden, drei Personen wurden zur Verhinderung weiterer strafbarer Handlungen in Gewahrsam genommen, es wurden ca. 25 Platzverweise ausgesprochen. Zudem wurden diverse Schlagwerkzeuge beschlagnahmt und zwei Handyvideos vom Tatverlauf sichergestellt.

Rückfragen bitte an:

Polizei Gelsenkirchen
Jerzynka, PHK
Leitstelle

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Heinz NiskiHeinz Niski says:

Ich kann das Verhalten dieser Stadtgesellschaft, speziell der so genannten linksliberalen, humanistisch-demokratisch orientierten, nur noch mit Humor nehmen.

Bizarr bigott.

Ausblenden, weg sehen, verdrängen klappt gut.

Wer hin sieht, beschreibt, beim Namen nennt, ist unentspannt, falsch fokussiert, Misanthrop, Zertreter der guten Ansätze usw. usw.

Da kann auch schon mal ein shit storm losgetreten werden auf Facebook wegen vermeintlicher „Ausländerfeindlicher Hetze“ aber der gleiche Personenkreis geht seltsamerweise auf die Barrikaden, wenn die Ausländer in ihrem Wohnhaus ihre Kultur ausleben. Oder sie entlassen sich selbst aus dem Krankenhaus, weil die Besuchskultur des ausländischen Bettnachbarn der eigenen Gesundheit abträglich ist. Beenden ihr Integrationsengagement, wenns zu anstrengend wird, weil die Lebensrealität nicht mit ihren guten Hoffnungen, Wünschen, Vorsätzen in Einklang gebracht werden kann.

Verkaufen ihre Häuser, Eigentumswohnungen, ziehen in bessere Gegenden oder bauen ihr Quartier zu Wagenburginseln um.

Aber bloß nicht sagen, dass der Kaiser nackt ist.

Man will ja nicht im Regen stehen und die warme Kuschelzone der sozialen Netzwerke verlassen.

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