Categories: Karikatur & Glosse

Nein, wir warten nicht mehr auf dem Bahnsteig bis der Schaffner unsere Fahrkarte eingesammelt hat!

Wem auch immer die Bahnsteigkarten-Anekdote zuzuschreiben ist, ob Lenin oder Stalin, die Zeiten wo Deutsche Revolutionäre erst eine Bahnsteigkarte kaufen, bevor sie den Bahnhof stürmen, sind endgültig vorbei, wie die folgenden Schlagzeilen der heutigen WAZ beweisen:

Ärger in Castrop-Rauxel nach Beerdigung mit 500 Trauergästen

Essen: Strassenkampf mit 8 Verletzten hat einen Clanbezug

Grevenbroich: Leichenfund und 5 (Corona) Infizierte in Hochhaus

Duisburg: Zwei Familien gehen in Marxloh aufeinander los

Bochum: Mistgabel-Attacke auf Lidl Parkplatz. 25 Menschen gingen mit Mistgabeln und Axtstielen aufeinander los.

Der Deutsche wurde fast 100 Jahre für seine Obrigkeitshörigkeit verlacht. Nachdem er Hitlerbärtchen und Adolfscheitel abgelegt hatte, trug der Kraut Tennissöckchen in Sandalen, badete Samstags, zahlte seine Steuern, war vernarrt in Präzision und Pünktlichkeit, pflegte seinen Sekundärtugend Kult.

Gut dass damit nun Schluss ist und die gewisse Steifigkeit des Korrekten abgelöst wurde durch die überbordende Lebenslust der heutigen Deutschen Generation. Schritt für Schritt räumen wir die alten Vorurteile auf, wir werfen Münzen in die Luft und was in der Luft bleibt bekommt der Staat. Wir sehen Regeln und Gesetze allenfalls noch als Kann- nicht als Muss-Vorschrift.

Nein, uns vergleicht niemand mehr mit den 200 Deutschen Kommunisten, die laut Lenin stundenlang auf dem Berliner Bahnhof auf den Schaffner warteten, um ihm die Fahrkarten zu geben. Weil er nicht kam, trauten sie sich nicht, den Bahnsteig zu verlassen.

Wir haben gelernt.

Wir sind unregierbar.

Wir hauen heute erst mal den Schaffner vom Bahnsteig, wenn denn da ein Schaffner wäre.

Und das ist gut so.

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9 comments

xxxxxx says:

SIE SOLLTEN ÜBER IHRE SUCHT SUBLIM DIFFUSE RASSISTISCHE BOTSCHAFTEN ZU SENDEN NACHDENKEN ODER EINFACH BLUMENBILDER POSTEN

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Bernd MatzkowskiBernd Matzkowski says:

Frage: Was sublimiert denn der Verfasser des Beitrags? Begriff sublimieren: auf eine höhere Ebene erheben, ins Erhabene steigern; verfeinern, veredeln; in der Psychologie: einen Trieb in künstlerische, kulturelle Leistung umsetzen, also etwa seine Begierden sublimieren. Oder war hier vielleicht statt „sublim“ eher „subtil“ gemeint, also spitzfindig, differenziert, fein, sorgsam, schwierig? Immerhin:Blumenbilder posten kann man durchaus als künstlerische Leistung interpretieren. Und, wenn es, wie es in Ihrem Beitrag heißt, eine Sucht ist, die den Autor antreibt:Welche Suchtberatungsstelle ist für eine Heilung zuständig?
Für die Sucht des xxxxxx, den Versalismus, also das Schreiben in Versalien (Großbuchstaben), um die Bedeutung des Geschriebenen zu vergrößern, gibt es jedenfalls Heilungsmöglichkeiten.
Ansonsten: laut Alkmaar van Amstelveen (niederl. Soziologe) ist der größte Rassist immer noch die Wirklichkeit!

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xxxxxx says:

TYPISCHES WEISSE ALTE MÄNNER OBERLEHRER MANSPLAINING MEINE TASTATUR IST DEFEKT UND AUTOFILL HAT UNBEMERKT SUBLIM STATT SUBTIL EINGEFÜGT RASSIST BLEIBT RASSIST

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Bernd MatzkowskiBernd Matzkowski says:

Du solltest dich nicht selbst bezichtigen (Rassist bleibt Rassist), ich sehe dir deinen Dreifachrassismus der stereotypen Bezeichnung „typisch : weiß-alt-Männer “ gerne nach; übrigens gibt es keine Oberlehrer, sondern nur Lehrer und dann als Amtsbezeichnung z.B. Oberstudienrat oder Oberstudiendirektor; aber das ist natürlich weißes Herrschaftswissen! Viel Vergnügen beim Schreiben mit deiner defekten TAsToUreTTE (schriftliches krankhaftes Schreien)!
Leseempfehlung: Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft: Antisemitismus, Imperialismus und totale Herrschaft, Piper Verlag, 1015 Seiten

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Heinz NiskiHeinz Niski says:

Widerstand gegen den Staat und die Staatsgewalt ist heute einfach kreativer, vielfältiger, unberechenbarer und immer und überall. So wird das Schweinesystem besiegt.

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Heinz NiskiHeinz Niski says:

Es ist zwar kein Blumenbild, nur Gans mit Küken, aber es sollte meinen guten Willen zeigen. Ich kann auch Blumen.
https://youtu.be/8rKGz_xrenI

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lucius leuchtentrager says:


Schon auf diesem Bild der sixtinischen Kapelle (später in St. Peppers Lonely Hearts Club Band umbenannt) kann man sehen, wie ein alter weißer Mann (auf dem Bild rechts!!! mit Bart) einen unbekleideten (wahrscheinlich armen) jungen weißen Mann mit seinen rassistischen Gedanken infiziert. Z.B. der Begeisterung für Rippchen (think about it!). Als die Frau von dem Mann statt Fleisch (Rippchen!) einen Veggie-Day eingeführt hat (Motto: an apple a day keeps the doctor away), hat der Alte sie aus Wut von seinem Anwesen vertrieben. So sind sie halt, diese alten weißen Männer. Um es auf den Punkt zu bringen, heißt es in Manche mögen’s heiß: Männer?? Diese schrecklichen haarigen Biester!
Das sagt ja alles!

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HA.PW. says:

Da hat wohl der Knochenbrecher den Beitrag über die Bahnsteigkarten Deutschen gelesen. Journalismus, auch Bloggerei, bedeutet Verantwortung.

Altstadt. Mit einer gebrochenen Hand und einem verletzten Knie endete eine Kontrolle am Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Die Opfer: zwei Bundespolizisten.

https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/gelsenkirchen-mann-bricht-bundespolizisten-den-handknochen-id229027799.html

Noch welche: https://www.waz.de/staedte/essen/schlaegerei-in-essen-mit-ueber-20-personen-mehrere-verletzte-id229029001.html

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