Das wurde auch mal Zeit: in so vielen Rankings der letzten Zeit hat Gelsenkirchen den letzten Platz eingenommen. Nun aber die Bronzemedaille im Bereich Clan-Kriminalität der überwiegend türkisch-arabischen Clans . Hinter Essen und dem Kreis Recklinghausen schafft es Gelsenkirchen mit 456 Straftaten und 289 Tatverdächtigen aus dem Clan-Bereich auf einen tollen dritten Platz im aktuellen 2. Lagebericht des Innenministeriums. Und was für stolze Gelsenkirchener nicht unwichtig ist: Die Schalke-Stadt hat den Revierrivalen Dortmund hinter sich gelassen und auf einen beschämenden vierten Platz verwiesen!
Weiter so! Da ist doch noch mehr drin!



Clankriminalität? Das sind eher Fakenews, ich habe im Grünen Kommunalwahlkampfprogramm gelesen, dass ein städtisches Handlungskonzept gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit von Nöten wäre und dass die Menschen Kriminalität hauptsächlich fühlen, weniger erleben.
Und wenn man nur etwas mehr auf einander ein ginge, wäre alles in Butter.
Das sind Parallelwelten, die Wahrnehmung von Kommunalpolitikern und die der betroffenen Bürger. Erinnert mich, wie schon vor Jahrzehnten die Italiener die Deutsche Politik baten, die Rückzugsräume für die italienische Mafia in Deutschland zu sperren, Geldwäsche zu erschweren.
Die deutsche Politik dazu: Mafia? Gibt es nicht. Geldwäsche? Ham wa nich.
Alles wie gehabt also.
Transparency fordert folgerichtig für das Geldwäsche-Paradies Deutschland wesentliche Veränderungen vorzunehmen. Wie der WDR am 18.08.20 berichtete gäbe es die Forderung von transparency nach mehr Personal.
Das liest sich in der Stellungnahme von transparency so: Es sei notwendig eine „Stärkung der Kooperation der FIU (Zentralstelle für Finanztransaktionen) mit den Strafverfolgungsbehörden angesichts eines massiven Überhangs von Verdachtsmeldungen“ anzustreben.
https://www.transparency.de/fileadmin/Redaktion/Aktuelles/Stellungnahmen/2020/20-06-16_Stellungnahme_Transparency_GwGMeldV-Immobilien.pdf