Wahnsinn als Methode. Die Seite mit dem ungebremsten Schaum vorm Mund (18)

Though this be madness, yet there is method in it (Shakespeare, Hamlet, II/2)

Von einer, die einfach mal die Klappe halten sollte

Die zauselbärtigen, verstockten alten Männer, die das iranische Volk unterdrücken, sollen, Hüftsteife und Kniearthrose hin oder her, unter Leitung  ihres „Obersten Führers“  – er sei gepriesen bis ans Ende seiner Tage und Nächte ! – , Freudentänze mit waghalsigen Moves aufgeführt haben, als sie die Nachricht bekommen haben, die deutsche Außenministerin, die oberste Diplomatin der westlichen Welt, wolle abermals  ins Herz des Bösen reisen, um die Teufel in Jerusalem, die in der Knesset tagen,  zur Mäßigung aufzurufen.

Heidewitzka, sollen die Mullahs gerufen haben bei ihrem Tanz! Und weiter: Was unsere 300 Drohnen und Raketen nicht geschafft haben, das bekommt diese Völkerrechtspraktikantin bestimmt bei ihrem Besuch hin: die Regierung des Staates zu irritieren, den wir ausradieren wollen, der von der Landkarte verschwinden soll, den wir vernichten wollen – denn wir sind professionelle Judenhasser und bedauern sehr, dass der einstige deutsche Anführer auf seinem richtigen Weg der Auslöschung dieses Volkes auf halber Strecke gestoppt worden ist. Das muss ihr gelingen! Denn jemand, die, wenn auch in schlechtem Englisch und mit einer für unsere Ohren nahezu unerträglichen Stimmlage und fast atonaler Vortragsweise, den chinesischen Oberfrosch mal schnell einen Diktator nennt und nebenbei dem russischen kalten Fisch mitteilt, dass man sich mit ihm im Krieg befände, so eine muss doch auch in der Lage sein, den korrupten Bibi – er möge im ewigen Höllenfeuer schmoren! –  weichzukochen, so dass er nicht zum Gegenschlag gegen uns ausholt.

Ganz ehrlich, so sollen sie ausgerufen haben, die Bebarteten, wir haben keinen Respekt mehr vor diesen Deutschen. Ihre Straßen und Brücken sind kaputt, sie bauen aber Fahrradwege in Peru. Nehmen Kraftwerke vom Netz, aber kaufen den Amis – mögen sie in der Hölle schmoren! – teures LNG ab. Die Wirtschaft liegt am Boden, aber dafür können die Menschen kiffen und einmal im Jahr ihr Geschlecht wechseln, eine Idee des Satans!

Man könnte es auch so sagen: Diese Deutschen haben die Außenministerin bekommen, die sie verdient haben!

Möge die, die vom Völkerrecht kommt und Kobolde als Freunde hat, noch lange leben und in unserem Sinne ihre Wirkung tun!

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann bewerten Sie ihn – oder schreiben Sie einen Kommentar!

Weitere Texte des Autoren:

EINE SAMSTAGSFRAGE (11)

Fühlt sich eine Tagesdecke nachts häufig nutzlos?

Lesen Sie weiter:

EINE SAMSTAGSFRAGE (20)

Ist bei Vibratoren die Testnote „befriedigend“ besser als die Note „gut“?

Lesen Sie weiter:

Zweizeiler der Woche

Gleichberechtigung bei Buchstaben? Natürlich sind alle Buchstaben erst einmal gleichberechtigt, aber trotzdem sind sie unterschiedlich.…

Lesen Sie weiter:

7 comments

Heinz NiskiHeinz Niski says:

Na ja.
Mich fasziniert immer wieder, dass du in islamisch geprägten Ländern auf jedem Basar, in jeder Markthalle, in jedem Souvenirshop Hitlers „Mein Kampf“ zu kaufen bekommst und dass du sehr gelobt wirst, wenn man dich als Deutschen, als Hitler Nachkommen, erkennt. Diese Affinität zu Hitler, die Begeisterung für den Holocaust, verschwindet natürlich spurlos bei einem Grenzübertritt in den Geltungsbereich der EU oder Deutschlands. Da verlieren sich solche Prägungen, es findet eine wundersame Metamorphose statt, zu einem Menschenrechte liebenden Antirassisten, der Antisemitismus verabscheut, dir mit den Protokollen der Weisen von Zion unterm Arm sagt, dass er den Unrechtsstaat Israel meint, wenn er vor Synagogen in Deutschland „Juden ins Gas“ skandiert.

0
0
Mi.Rob. says:

Für ausgesprochene Antisemiten und Israelhasser mögen die Flüchtlinge doch ein nettes Feigenblatt sein, hinter denen man die eigene Gesinnung verstecken kann.

0
0
Bernd MatzkowskiBernd Matzkowski says:

„Es geht für Baerbock derzeit also im Monatsrhythmus nach Nahost: Man wird die Grünen-Politikerin wie immer stets nett empfangen, es wird eine harmonische Atmosphäre suggeriert, eine Pressekonferenz hier, ein Fototermin da. Und auch das Social-Media-Team im Auswärtigen Amt wird wieder viele Storys und Posts auf Instagram und Co. hochladen. Doch mit stichhaltigen diplomatischen Ergebnissen, die für den Staat Israel, die Zukunft des Gazastreifens oder die Rückkehr zur Normalität in der gesamten Region entscheidend sind, wird Baerbock wohl nicht zurück nach Berlin kommen. (…) Baerbock steht mehr oder weniger im außenpolitischen Abseits und Deutschland verliere stetig an Gewicht in der Region, hört man aus Sicherheitskreisen in der Region; im von unterschiedlichen Interessen geleiteten Nahen Osten nimmt man andere geopolitische Schwergewichte ernst – die deutsche Außenministerin gehöre ausdrücklich nicht dazu.“
Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/baerbock-in-israel-und-bei-g7-gipfel-auf-capri-ergebnislose-kilometer-diplomatie-li.2206710

0
0
Ro.Bien. says:

Wenigstens verbraucht sie weniger Kerosin als der gewichtige Sigmar…wenn die beiden Vorsitzenden zuhause bleiben. man muss pragmatisch denken!

0
0
Ro.Bien. says:

Wenn es nicht so peinlich wäre, könnte man sich totlachen.

0
0

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte Sie auch interessieren:

Wahnsinn als Methode. Die Seite mit dem ungebremsten Schaum vorm Mund (13)

Though this be madness, yet there is method in it (Shakespeare, Hamlet, II/2) Luisa-Marie Neubauer hätte,…

Lesen Sie mehr:

Wahnsinn als Methode. Die Seite mit dem ungebremsten Schaum vorm Mund (36)

Though this be madness, yet there is method in it (Shakespeare, Hamlet, II/2) Sind Sie auch…

Lesen Sie mehr:

Wahnsinn als Methode. Die Seite mit dem ungebremsten Schaum vorm Mund (27)

Though this be madness, yet there is method in it (Shakespeare, Hamlet, II/2) Einer der bekanntesten…

Lesen Sie mehr:

Wahnsinn als Methode. Die Seite mit dem ungebremsten Schaum vorm Mund (10)

Though this be madness, yet there is method in it (Shakespeare, Hamlet, II/2) Jetzt mal ehrlich.…

Lesen Sie mehr: