Wahnsinn als Methode. Die Seite mit dem ungebremsten Schaum vorm Mund (31)

Though this be madness, yet there is method in it. (Shakespeare, Hamlet, II/2)

Marx soll einmalgesagt haben, er sei kein Marxist. Dann wird TRUMP wohl mal behauptet haben, er sei kein TRUMPIST. Vielleicht spielt er aber seit Kindertagen keine TRAMPETE. Er wird sich hartnäckig weigern, eine solche überhaupt in die Hand zu nehmen. Denn, jetzt kann ich es ja verraten: Er spielt Harfe. Das macht er natürlich nicht öffentlich, sondern nur mit Freunden und aus Anlass von Familienfeiern. Er hat allerdings zunehmend Probleme damit, denn seine Finger sind mittlerweile zu dick geworden. Und er greift mit seinen Griffeln dann auch schon mal andere Saiten, als die, die es sein sollen. Obwohl er mittlerweile stundenlang übt – täglich!

Mittlerweile hat er auch schon daran gedacht, ob es nicht besser sei, zum Cello überzugehen, das bekanntlich weniger Saiten hat, wogegen es Harfen auf 45 bis 75 Saiten bringen, die  noch dazu von unterschiedlicher Länge sind, diatonisch gestimmt sind und einen Umfang von sechseinhalb Oktaven umfassen. Zudem hat das Cello den Vorteil, dass sein Korpus an den Körper einer Frau erinnert. Als er kürzlich sein Eheweib fragte, ob er es nicht doch noch einmal mit dem Cello versuchen sollte, zog diese ihren Hut tiefer ins Gesicht, so dass er meinte, mit einem Schatten zu sprechen. Und sie sagte: „Sei doch ehrlich zu mir! Dir geht es doch um die Form. Und außerdem ist ein Cello, verstaut in seinem Kasten, einfacher abzuschleppen als eine Harfe!“

Trump soll übrigens gesagt haben, er hasse dieses Weib! Der Präsi hat nach dem Gespräch angefangen, das Spiel mit der Piccoloflöte zu üben. Die beherrscht er schon ganz gut! Außerhalb seines Universums gibt es noch das Klavier, das aber bekanntlich weiße und schwarze Tasten hat, weswegen es schon mal überhaupt nicht in Frage kommt! Außerdem würde er es nicht schaffen, eine solche Monstrosität unbemerkt von der Hut-Hexe ins Weiße Haus zu transportieren.

Was Trump ganz besonders ärgert, ist das Geburtstagsgeschenk, das ihm seine Gattin am 14. Juni letzten Jahres auf den Gabentisch gelegt hat: Ein Klatschaffe, den er immer spielen lassen kann, wenn es ihm danach ist. Und das ist eigentlich immer der Fall.

Jedenfalls: Er hasst dieses Weib!

Affe mit Becken Troedelhaus-Ulm

 

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann bewerten Sie ihn – oder schreiben Sie einen Kommentar!

Weitere Texte des Autoren:

Hurra, der Karl lässt uns kiffen!

Wenn schon Stimmungslage, Umfragewerte und Konjunkturdaten mieser als mies sind, wenn schon die Energiewende, die…

Lesen Sie weiter:

ELEVATOR´S GOING UP! (75)

Heute mit großen und kleinen Flächen, reduzierten Flammen und Hilfen für Frankreich Der Mörder ist…

Lesen Sie weiter:

Nicht (mehr) mein Ding – Anmerkungen zum 1000.Tatort

Es gab Zeiten, da war der „Tatort“ am Sonntagabend bei mir fest als Termin gesetzt.…

Lesen Sie weiter:

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte Sie auch interessieren:

Wahnsinn als Methode. Die Seite mit dem ungebremsten Schaum vorm Mund (40)

Though this be madness, yet there is method in it (Shakespeare, Hamlet, II/2) Kennen Sie diesen…

Lesen Sie mehr:

Wahnsinn als Methode. Die Seite mit dem ungebremsten Schaum vorm Mund (15)

Though this be madness, yet there is method in it (Shakespeare, Hamlet, II/2) Der Guru aus…

Lesen Sie mehr:

Wahnsinn als Methode. Die Seite mit dem ungebremsten Schaum vorm Mund (38)

Though this be madness, yet there is method in it. (Shakespeare, Hamlet, II/2) Hauptmann: Herr Doktor,…

Lesen Sie mehr:

Wahnsinn als Methode. Die Seite mit dem ungebremsten Schaum vorm Mund (26)

Though this be madness, yet there is method in it (Shakespeare, Hamlet, II/2) Im Mai dieses…

Lesen Sie mehr: