Categories: Gemischte Themen Stadt

Die blauen Bande flattern und knattern und wehen wieder….

…..  und ich meditiere darüber, warum meine Meisen diesmal die Mauersegler Nistkästen okkupiert und 6 Eier in die Moosnester gelegt haben. Das gibt Stress, weil die Jungen Anfang Mai noch nicht flügge sind und die dann einziehenden Segler die Kids aus dem Nest werfen.

Was mag so anziehend an meinem rumänischen Verbrenner-Billigauto sein, dass immer wieder Obdachlose- und Innen dort defäkieren, sich mit Decken und Kleidungsstücken säubern und diese dort liegen lassen?

Warum verstreuen die kiffenden jungen Männer aus dem arabischen Imbiss nebenan, ihre Kippen und Safttüten grundsätzlich auf dem Hof in der Nähe meines Dacia?

Warum schießen sich Junkies dort den Kopf weg, rauchen ihr Crack Pfeifchen und legen sich ein paar Stündchen vor dem Auto aufs Ohr?

Selten, immer seltener gibt es Gespräche mit anderen über den Russland–Ukraine Krieg. Dafür höre ich immer häufiger ein trotziges „Aber Putin hat angefangen“ als Begründung für die eindimensionale Lösungsstrategie „Woaffen, wir brauchen Woaffen, Woaffen, Woaffen!“

Im Sandkasten und im Kindergarten wären früher Erwachsene (ERZIEHER und INNEN) eingeschritten und hätten gesagt: „egal wer angefangen hat, jetzt vertragt euch wieder und gebt euch die Hände“ – das wäre maximal ungerecht für alle Beteiligten, aber dem Weltfrieden sehr dienlich.

Viele EX-KBWler sind ja bei den Grünen gelandet und leben dort ihre Denkmuster staatlich alimentiert weiter aus, nun natürlich als lupenreine Demokraten. Verblüffend, wenn man dann über einen EX-KBWler stolpert, der nicht tief in seinem Inneren Stalinist geblieben ist, der nicht seinen Russenhass auslebt, sondern einen sehr differenzierten Blick auf Russland, die Russen, Putin, die Russische Revolution, die versagenden Eliten im Westen und Osten und den Russland–Ukraine Krieg hat.

Jörg Baberowski heißt der Mann und ist zu hören auf Cicero Online. Hörbefehl!

Jörg Baberowski im Interview mit A. Marguier – „Die Ukraine ist nicht unser Sicherheitsgarant“

Was tun, wenn der Internetzugang des Anbieters O2 plötzlich tot ist und die Router Lämpchen nur wild blinken?

Man ruft die Hotline an, kommuniziert zwei, dreimal hintereinander mit Robotern, die die korrekt angegebene Kennzahl für falsch erklären und auf den Admin Bereich des Kundenkontos verweisen. Dort könne man sich eine neue, gültige Kennzahl geben lassen.

Dort gibt es nur den freundlichen Hinweis, dass dort gerade ein cooles Upgrade gefahren wird und man erst in einer Woche wieder Zugang zur Datenbank hätte.

Mehrere Versuche später gibt es eine menschliche Stimme im Telefon, sehr starker Akzent, jeder Satz muss von mir wiederholt werden, um sicher zu sein, dass wir über dasselbe Thema reden. Jaaaaa….. da gäbe es tatsächlich ein Problem, sagt die Dame, ich hätte ja seit 5 Jahren keinen Vertragswechsel unternommen und deshalb würde mein Zugang nächsten Monat gesperrt werden.

Ohh.. aha.. hmmm.. aber ich rufe doch an, weil meine Leitung tot ist.

Na gut, ich gebe das mal weiter an die Technik und bereite schon mal einen Austausch der Hardware vor. In 45 Minuten sollte das Problem gelöst sein und alles wieder funktionieren oder Sie bekommen eine E-Mail wie weiter vorgegangen wird.

24 Stunden und 45 Minuten später war nichts passiert.

Wieder die Ochsentour durch die Roboter Abwehrstellungen. Endlich eine kompetente Dame. Nö, die Störung wurde nicht gemeldet, das kenne sie, ihre Kollegen und Innen würden sich gerne einen schlanken Fuß machen. Es läge eine Großstörung im Raum Gelsenkirchen vor.

Ich solle schlicht nicht glauben, was die mir vor flunkern. Mit viel Glück ist die Störung am nächsten Tag behoben. Oder erst in ein paar Tagen.

Die Störung ist nicht behoben. Immer noch nicht. Also irgendwann. Oder auch nicht.

Immerhin hat mir niemand erzählt, dass der Putin da seine Finger hybrid drin hätte.

Ich habe mir die gestrige Ratssitzung online angehört. Ja, ich war das. Für die statistische Auswertung. Respekt vor und für alle lokalen Helden, die dort um gute, bessere Lösungen für unsere Stadt ringen. Wie immer gab es die üblichen grün-feministischen Klicklaute und große Klantsche-Kinskitine Erregungsauftritte. Kann man machen. Muss aber nicht sein.

Topp war dagegen der Einfall der Vertreter der Partei, diesmal gar nicht erst der Show beizuwohnen, die Anwesenden aber mit einem Antrag zu beschäftigen und das von zu Hause oder aus der Kneipe bei einem Hansa Pils zu streamen. So geht Kabarett!

Früher musste man nach 100 Kilometern Autofahrt seine Windschutzscheibe reinigen, weil die dort zerplatzen Insekten keine freie Sicht mehr zuließen. Die Zeiten sind lange vorbei. Insektensterben. Neue Erkenntnisse sagen, dass die erhöhte CO₂-Konzentration zwar den Pflanzenwuchs beschleunigen würde, dafür aber für immer weniger Nährstoffe, Mineralien in den Pflanzen sorgen würde. Die Insekten würden mit vollem Bauch verhungern.

Soll ich als Agnostiker meine Hauseingangstür mit Ostereiern schmücken oder einen Sitzhasen als Osterhasen verkleiden?

Meine syrische Enkelin steht kurz vor dem Staatsexamen und das freut mich sehr, sehr, sehr!

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