Es war die beste aller Zeiten, es war die schlimmste aller Zeiten,
es war das Zeitalter der Weisheit, es war das Zeitalter der Dummheit,
es war die Epoche des Glaubens, es war die Epoche des Unglaubens,
es war die Saison des Lichts, es war die Saison der Dunkelheit,
es war der Frühling der Hoffnung, es war der Winter der Verzweiflung,
wir hatten alles vor uns, wir hatten nichts vor uns,
wir gingen alle direkt in den Himmel, wir alle machten uns in die andere Richtung auf ...
(Aus: Eine Geschichte aus zwei Städten; 1859, Autor: Charles John Huffam Dickens, 1812 – 1870)
Was der Satiriker und Romanschreiber Dickens wohl über unsere heutige Zeit schreiben würde, besonders über Gelsenkirchen? Denn unsere Stadt der (vormaligen) 1000 Feuer nimmt doch immer wieder Spitzenplätze ein – gerne auch in der Bildung. Wobei sich Gelsenkirchen nicht mit Ruhm bekleckert, vor allem weil der Zustrom von Ungebildeten aus Südost-Europa nahezu ungebrochen ist und Gelsenkirchen in dieser Hinsicht einen Top-Platz einnimmt, was den Zuzug von Bulgaren und Rumänen angeht, darunter sehr viele Roma. Diese sind traditionell und von ihrer Lebensart und Kultur her kaum vorbereitet auf die Moderne, auf die Lebensgewohnheiten und die Art des Zusammenlebens, wie wir sie kennen. Ungeregeltes und ungezügeltes Aufwachsen der Kinder und Jugendlichen sind da kein Problem, sondern Ausdruck der Lebensgewohnheiten, die man von zuhause mitgebracht hat.
Das einmal vorausgesetzt und akzeptiert, verwundert es kaum jemanden, wenn diese Gruppe der Kinder und Jugendlichen die deutsche Sprache samt ihren Grundregeln kaum beherrscht. Laut WAZ (Lokalteil) verließen 425, also 14,5 % der Jugendlichen, die Schule (Hauptschule) ohne jeglichen qualifizierten Abschluss (NRW-Quote: 7,4 %, Duisburg: 9,2 %, Essen: 8,5%, Bottrop:5,3%).
Nun mag man, wie die WAZ zu berichten weiß, immer wieder dieselbe Langspielplatte auflegen, wie etwa die Sprecherin der GEW, aber ändern wird man durch die Hilfe-Rufe nichts, denn alle (Besser: fast alle, die Kinder haben), die hier in Gelsenkirchen leben, wissen um die Zustände an bzw. in den Schulen aus eigener Erfahrung, haben aus eigener Anschauung erlebt, dass nur wenige Eltern der Roma-Kinder am „Elternabend“, bei Schulveranstaltungen oder Festen auftauchen, so dass man mit dem Eindruck leben muss, eine adäquate Betreuung dieser Kinder, also auch eine Einführung in die bei uns üblichen Regeln und Normen, findet kaum statt, werden eher ignoriert und im Zweifel auch nicht zur Kenntnisgenommen. Die regelmäßig stattfindenden Besichtigungen der Wohnungen von Bulgaren und Rumänen und anderen Gruppen, an denen verschiedene Vertreter städtischer Dienste, etwa der Feuerwehr, des Gesundheitsamtes und anderer, beteiligt sind, decken zwar Missstände auf, führen zu Ordnungsmaßnahmen und anderen behördlichen Verfügungen, tragen aber kaum dazu bei, dass die städtischen Instanzen als Ordnungsmacht gesehen werden, die zu respektieren sind.
Wohl gemerkt: Die betroffenen Bevölkerungsgruppen, besonders die aus Südost-Europa, sind Opfer und Täter zugleich. Eine Zuwendung für die Kinder, gar eine Unterstützung bei der Erledigung der Hausaufgaben, findet faktisch nicht statt! Auch eine Lösung der Probleme durch erhöhte Zuwendungen, etwa aus den Fördertöpfen, findet faktisch nicht statt! Deswegen wird es auch im kommend (Schul-)Jahr wohl wieder lauten:
„14,5 Prozent der Schüler standen 2024 mit leeren Händen da. Fallzahlen sind dramatisch gestiegen“. (WAZ vom 11.7.2025)
HOLLOW TALK: (unsinniges) Geschwätz, Laberei, Geplapper


