Warum sollte es auf einmal besser klappen als vorher, also als zu der Zeit (lang ist es her!), in der die damalige Flinten-Uschi noch einen Platz in der deutschen Ministerinnen- und Ministerriege hatte und ihre Kabinettskolleginnen und -kollegen mit ihrem Grinsekatze-Lächeln beglückte? Schwerlich denkbar, nicht wahr!
Entsprechend waren auch die Ergebnisse, die sie im Gespräch mit dem wahren, echten, einzigartigen Super-Donald erzielt hat. Viel heiße Luft, wenig Substanz! Denn uns jetzt einen „Deal“ zu verkaufen, bei dem Donald T. uns niedrigere Zölle als Erfolg von Uschis Verhandlungsgeschicks anpreisen will, ist in etwa so erbärmlich wie Donalds Versuch, in Olivenöl gepressten Thunfisch als Frisch-Fisch-Fang hochzujazzen!
Zwei Diebe rufen „Haltet den Dieb!“ und streiten darüber, wer denn nun wen geschickter übers Ohr gehauen hat. Dass uns der Donald das in den Gesprächen Erreichte als besten Deal aller Zeiten anpreist, macht die ganze heiße Ware schon verdächtig, denn alles, was er macht oder unterlässt, ist ein großartiger Deal, der kaum zu übertrumpfen ist!
Aus den Reihen der deutschen Regierungsschluffis kommt- oh Wunder! – so etwas, was man mit viel gutem Willen auch als Kritik an Uschis Verhandlungsgeschick verstehen kann. Wenn einem ein abgestandener Pfannekuchen als 5-Gänge-Luxus-Menue serviert wird, kann man auch mit Monopoly-Spielgeld bezahlen und mit einem großzügigen „Behalten Sie den Rest!“ das Restaurant verlassen, auch wenn man den Küchen- und Servierkräften eigentlich lieber eins auf die Mappe hauen würde!
Aber im Gegensatz zu den Clowns, die sich grinsend und breitbeinig gegenübergesessen haben, um uns dann den Super-Deal der Geschichte zu verkaufen, was doch nur ein pappiges, fades Toast-Schnittchen war, bewahren wir unsere Contenance und greifen nicht zu den Mitteln der rohen Gewalt!
Obwohl:
Verdient hätten die beiden Welt-Anführer es schon!


