Heute mit: einem erstaunlichen Tanz in Zeiten des Krieges
Dass es das noch gibt in Zeiten des Krieges: Junge Palästinenserinnen und Palästinenser und junge Jüdinnen und Juden treffen sich – um was zu tun? Nein, sie gehen sich nicht gegenseitig an die Gurgeln! Nein, sie schreiben nicht Hassparolen an die Wände!
Nein, sie bewahren sich trotz aller gegenseitigen Skepsis doch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, vielleicht sogar eine gemeinsame. Und sie tanzen! In einem Sommerlager in den Bergen Zyperns. Natürlich beäugt man sich – schon allein der unterschiedlichen Äußerlichkeiten wegen. Wie auch sonst! Etliche der jungen Frauen aus Palästina tragen Kopftücher, etliche andere, die aus dem weltoffenen Tel Aviv kommen, sind deutlich freizügiger gekleidet. Und zwischen ihnen steht der Krieg, stehen die Geiseln, liegen die Toten. Aber: Sie erzählen sich gegenseitig ihre Geschichten, ihre Ängste, ihre Verluste.
(Vermeintliche) Feinde sprechen miteinander, hören sich zu, gewähren dem Gegenüber Einblicke!
Und sie tanzen!
Ein Anfang ist gemacht!
Vielleicht ein Beispiel für die Welt, aber nicht für den politische Kleinkram des bundesrepublikanischen Alltags und die Wurstig des Bundestagsbetriebes! Da wird meistens nicht getanzt, dafür aber gerne aus Nebensächlichkeiten eine Kriegserklärung gemacht. Eine solche hat jetzt Frau Mihalic, immerhin Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion der GRÜNEN, losgelassen. Frau Klöckner soll zurücktreten, so ihre Forderung! Aber nicht, weil sie Sitzungen schlecht leitet, sondern weil sie, so meint Frau M., eine zu große Nähe zum „Rechtspopulisten“ Frank Gotthardt hat, seines Zeichens einer der Geldgeber des rechten Nachrichtenmagazins „NIUS“. Ach Gott, ach Gott! Hätte Frau M. nicht einfach ´mal Frau K. zum Tanztee einladen können? Im gemeinsamen Wiegeschritt ließe sich doch sicher das eine wie das andere vom Tisch wischen? Immerhin versuchen das die jungen Palästinenser und Juden auf Zypern doch auch – trotz aller Skepsis! Und vielleicht können sich Herr P. aus dem Kreml und Herr S. aus der Ukraine auch ´mal aufs Parkett wagen. Beim Tanzen kommt man sich doch näher!
Auch wenn das Herrn S. sicher nicht einfach fiele!
Aber mit der Geduld haben es die GRÜNEN wohl nicht so weit! Im Ländle, vulgo Baden-Württemberg, haben sie in Gestalt der Kultusministerin (GRÜNE) jetzt die Sektenbeauftragte (damit sind nicht die GRÜNEN gemeint) kurzerhand abgesetzt, weil ihnen Frau Mirijam Wiedemann für den Posten nicht geeignet erschien.
Es sind auch nicht mehr sehr viele Tage, bis der neue Landtag gewählt wird. Und da darf wohl niemand Sekten bekämpfen, der den GRÜNEN zu nahesteht. Wo kämen wir denn da auch hin? Das wäre beinahe so schlimm, als würde der Dschemm, der Landesvater werden möchte, mit Frau Wiedemann auf die Tanzfläche schreiten!
Ob der alte Kiffer wohl die Schrittfolge beherrscht?
Bleibt zum Ende dieses ELEVATORS nur noch zu vermelden, dass eine verbeamtete Lehrerin nach mehr als 15 Jahren Krankschreibung nun doch vor einem Amtsarzt erscheinen muss, was bisher nicht geschehen ist! Positiv ist zu vermelden, dass Jon Bon Jovi im Alter von 63 Jahren Opa geworden ist!
Glückwunsch!


