Ich bin kein Statistiker. Möglicherweise rede ich also über gefühlte Tatsachen, die durch selektive Wahrnehmung, einseitige Fokussierung und falsche Ableitungen in meinen Kopf geraten sind.
Alle Welt redet von Rassismus, Klassismus und wie eine bunte Stadtgesellschaft, mit ihren bunten Haufen in Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, diese Übel beseitigt (hat).
Schaut man sich die Kandidatenliste für die kommende Kommunalwahl am 14. September 2025 an, spiegelt sich die Stadtgesellschaft in den Namen und Berufen der Kandidaten wider.
Auf den sicheren Listenplätzen findet man fast ausschließlich „deutsche“ Namen.
Die türkisch-muslimischen (?) Bürger treten mit eigenen Parteien an.
Eine beträchtliche Anzahl der Zähl- und Füllkandidaten der „deutschen“ Parteien auf den aussichtslosen Plätzen, haben türkische Namen. Klassimus? Rassismus?
Deutlicher kann nicht zum Ausdruck gebracht werden, dass die integrative Kraft der Parteien ein Wunsch- und Trugbild ist, dass sich die Mitglieder der Parteien ständisch, ethnisch und national (Doppelpass etc.) orientieren.
Trotz vielfacher Bemühungen von z.B. den Grünen, der SPD, durch Besuche von Zuckerfesten, Förderung von Muezzinrufen etc. auf den moslemisch orientierten Teil der Bürger zuzugehen, organisieren die sich lieber nach ihrer Herkunft, Religion, Ethnie.
Integration, Assimilation, sieht anders aus.
Wer geschmeidig im orwellschen Doppeldenk ist, mag nun rufen: Das ist Empowerment! Teilhabe! Gleichberechtigung! Pluralismus! Aufbegehren einer diskriminierten Minderheit!
Wer weniger biegsam denkt, sieht eine migrantische Elite antreten, die ganz sicher keine Empowerment-Übungen machen müsste, um die städtische Gesellschaft innerhalb eigener ethno-kulturell geprägter Parteien zu gestalten. Sehr erfolgreiche Unternehmer, Rechtsanwälte, die obere Mittelschicht, finden sich also nach 60 Jahren „Integration und bunter Gesellschaft“ zusammen, um ihr eigenes Ding zu machen.
Eine deutlichere Klatsche kann es gar nicht geben für die verfehlte Integrationspolitik.


