Heute mit einem Nachdenken über den Slogan
„Sattelt die Hühner, wir reiten nach Laramy!“
„Der Name Laramy stammt vom Laramie River, der im Bundesstaat Wyoming, USA liegt. Der Name des Flusses wird selbst als ursprünglich indianisch angesehen, möglicherweise aus der französischen Interpretation eines lokalen indigenen Wortes. Als Vorname trägt Laramy Assoziationen von geographischen Wurzeln und weckt ein Gefühl für Natur und die amerikanische Grenze.“ (Quelle: WIKIPEDIA)
Für das Amt des Oberhauptes der Stadt Gelsenkirchen kandidieren nach meinen Informationen mindestens 10 Personen, wobei man, wenn man sich ehrlich macht, davon ausgehen kann, dass letztlich nur 2 ½ Personen reelle Chancen haben, auf dem OB-Stuhl platznehmen zu dürfen. Die halbe Portion ist die Kandidatin der Schwatten. Aber ihr werden nur Außenseiterchancen eingeräumt.
Zumindest in die Stichwahl sollte es der Kandidat der BLAUEN schaffen, der gelegentlich durchblicken lässt, dass er nicht alle Positionen, die seine Partei serviert, tatsächlich auch goutiert. Gleichwohl sind seine Unterstützer im ersten Wahlgang nicht schlecht aufgestellt – jedenfalls damit es zumindest zur Stichwahl kommt!
Vorne auf der Liste der Kandidierenden steht die Frau, wegen der die Greenhorns auf die Aufstellung einer eigenen Kandidatin verzichtet haben. Oder hatten sie bei der Mitgliederversammlung keine geeignete Bewerbung auf dem Tisch? Jedenfalls verzichten die Greenhorns im Hinblick auf eine mögliche „Koalition“ nach der Wahl schon mal auf einen eigenen Kandidaten (eine eigene Kandidatin). Sie verstecken sich viel lieber ganz unauffällig hinter dem breiten Kreuz von Frau H., indem sie zu deren Wahl aufrufen.
Nun ist es selbstverständlich kein Straftatbestand, wenn eine Partei darauf verzichtet, einen eigenen Kandidaten aufzustellen. Schon alleine deshalb nicht, weil sich dann kein Parteivertreter blamieren kann, wenn er (oder sie) Forderungen nach vorne bringt, die in etwa das Gewicht eines Furzes im Sommerwind haben. Insofern: AKZEPTIERT! Ob es eine geheime Absprache zwischen den Spezialdemokraten und den Greenhorns bezüglich der Verteilung von Posten nach der Wahl gibt, lassen wir an dieser Stelle zunächst ´mal unbeantwortet!
Es gibt einen zentralen Slogan, mit dem Frau H. auf Plakaten und in den sozialen Medien wirbt und für den es sogar einen „Kongress“ gegeben hat, der weitgehend unbeachtet geblieben ist. Von einigen „Prominenten“ mal ganz abgesehen: Launebär Lars, Grummelbär Pistorius und Babsie!
Der tolle Slogan lautet:
ANPACKEN. AUFSTEIGEN.
Zwei kurze Wörter, die es in sich haben! Sie verschränken Begriffe aus der Welt der Arbeit und Erotik (anpacken) mit dem alten sozialdemokratischen Aufstiegsversprechen und der Welt der Berge und der Pferde (aufsteigen).
Ich habe durchaus eine Vorstellung davon, welche verstrahlten Honks sich diese Ellipse (unvollständiger Satz) in ihren Werbestrategie-Hirnen ausgedacht haben, so als wären das Ruhr-Gebiet und die Stadt Gelsenkirchen ein Ponyhof. Hier reiten morgens aber nicht blonde Mädel mit ihren durchtrainierten Pferden zu einer Frühstücks-Runde aus, besprechen die Entwicklung ihrer Aktienpakete, um nach dem Ritt – frisch geduscht und geföhnt – ihre Lover (vielleicht den Pferdepfleger oder den Besitzer des Gutshofs) in erotische Wallungen zu versetzen!
Sinnhaftigkeit ergibt sich eigentlich erst, wenn man die Begriffe im Zusammenspiel auf der erotischen Ebene interpretiert: ANPACKEN und AUFSTEIGEN, wobei ich jetzt mal – es könnten Jugendliche mitlesen – offenlasse, wer wen anpackt und wer auf wen aufsteigt.
Sendet Frau H. hier unterschwellig eine erotische Botschaft aus? So ganz nach dem Motto: Ich mache als OB die ganze Stadt zu einem Bordell!
Leider wird in dieser Hinsicht meine Vorstellung wohl unerfüllt bleiben!
Schade !
2 X 3 oder Keine Gnade, nehmt Marmelade!


