Categories: Stadt Politik

Stadtbild? Gähn!

Die Geschichte ist längst auserzählt, die Lager verfestigt.

Aus den Schützengräben befeuern die „Guten“  die „Bösen.“

Peng Peng, Piff Paff: alle Menschen sind Brüder, offene Grenzen für alle, das Fremde ist positiv und eine Bereicherung…………….

Kawumm, Rumms, Tatatatatatatararrr: Sozialstaat braucht Schutz, der Mensch ist Gut & Böse zugleich, die Idee der universellen Bereicherung durch das Fremde ist eine Utopie…...

 

Jenseits ideologischer Kulturspielchen tobt der Kampf real am unteren Rand der Gesellschaft, weit weg von der oberen Mittelschicht, weit weg vom kulturellen Überbau.

Die einen verarmen immer schneller, die anderen erklären auf ihren ideellen, rechtlichen und kulturellen Spielfeldern und Institutionen, warum das so sein muss.  Der Krieg, die Klimawende, Putin, Trump, das Patriarchat, deine Xenophobie, die Chinesen und und und…..

Gähn.

Hier zwei (Halb) Migranten im Gespräch über Stadtbilder, die sich verändert haben:

 

Frankfurter Stadtplanerin über Stadtbild & Kopftücher

… das ist dieses generelle Gefühl der Überfremdung..  Also wenn ich durch Krefeld oder durch Gelsenkirchen gehe, ich kenne diese Orte noch so vor 30, 35 Jahren, erkenne ich sie nicht wieder. Ich erkenne Straßenzüge teilweise wirklich nicht wieder. Ich sage mir, wo bin ich hier? Dr. Simin Mazaheri

Verändert sich unser Stadtbild? Eine Frankfurter Stadtplanerin über Kopftücher, deutsche Kultur und die Stadtbild-Debatte, die durch die Aussage von Friedrich Merz entstanden ist im Tacheles-Gespräch.

In diesem tiefgründigen Gespräch analysiert Gabriel Azimov mit der promovierten Philosophin, Top-Beraterin und Stadtentwicklerin Dr. Simin Mazaheri die kontroverse Debatte um das deutsche Stadtbild. Aufgewachsen als Halb-Perserin im Frankfurt der 70er Jahre, liefert Dr. Mazahedi einzigartige Einblicke in die Transformation unserer Städte – von einer Zeit, als Zuwanderung als Bereicherung empfunden wurde, bis zum heutigen Gefühl der Überfremdung und den damit verbundenen Konflikten.
Wir sprechen Tacheles über die zentralen Fragen, die viele bewegen: Ist die Kritik am veränderten Stadtbild rassistisch oder eine berechtigte Sorge um die eigene Heimat? Was steckt hinter der zunehmenden Präsenz des Kopftuchs und welche psychologischen Folgen hat es, wenn bereits kleine Mädchen verschleiert werden? Das Gespräch deckt die Zerstörungskraft des deutschen „Selbsthasses“ für die eigene Kultur auf und zeigt, warum dies Migranten nur noch stärker in ihre eigenen Communitys treibt. Erfahren Sie, warum blinde Toleranz der größte Feind von Freiheit und echter Vielfalt ist und warum Machtdemonstrationen wie der öffentliche Muezzin-Ruf mehr als nur ein Gebetsruf sind. Eine unzensierte Analyse, die weit über die üblichen Schlagzeilen hinausgeht.

 

Frankfurter Stadtplanerin über Stadtbild & Kopftücher – #3 RWT

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2 comments

Heinz NiskiHeinz Niski says:

Messer im Stadtbild, besser in Körpern der Bürger, bis vor kurzem ein imaginiertes Phänomen von Angsthasen und Nestbeschmutzern, wenn man Lokalpolitikern glauben wollte.
Heute befasst sich die WAZ damit:

Messerangriffe in Gelsenkirchen: „Das belastet die Notaufnahmen“
Gelsenkirchen. Schlagzeilen über Verletzte durch Messerangriffe in Gelsenkirchen häufen sich. Das sagen die Krankenhäuser, so sind die Abläufe.

https://archive.ph/4X3Cl

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