5 Zuwanderer, davon einige kriminell, sind besser als keine Zuwanderung …

Die Liste der Zuwanderer bzw. der Kinder von Einwanderern, welche die gesellschaftliche Debatte über wichtige Themen in Deutschland führen, ist lang.

Sehr lang.

Kürzer, sehr viel kürzer ist die Liste der Themen, die öffentlich in den Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, im Bundestag geführt werden. Vorzugsweise von weißen Frauen und Männern, immer schön entlang der Leitplanken „antirassistisch- antifaschistisch-feministisch-antikolonial“.

Jedenfalls die Liste der Themen, die gesellschaftspolitische Weichen für die nächsten Jahrzehnte stellen.

Man plaudert über Hochzeit für alle mit jedem, über Klick- und Gluckslaute als Höhepunkt der Emanzipation, des Feminismus, über Terf-Hexen und Tampons auf Herrentoiletten.

Die wichtigen Themen wie demografischer Wandel, Ausstieg aus der Industriegesellschaft, Positionierung in der multipolaren Welt, Zuwanderung, Stabilisierung des Sozialstaates, Bildung, Infrastruktur usw. wird aus der Perspektive von Wahlperioden geführt, ohne eine Langzeitstrategie.

Die Einwanderer, die solche Themen ansprechen, stehen in der Regel rund um die Uhr unter Polizeischutz, weil sie wegen ihrer liberal-demokratischen Grundhaltung von Anti-Demokraten, meist Islamisten, mit dem Tode bedroht werden.

Das stört den grün-links-woken Mainstream nicht weiter.

Es gibt keine Lichter- oder Menschenketten für Ahmad Mansour, Seyran Ateş Necla Kelek, Hamed Abdel-Samad, Bassam Tibi, nur Zuschreibung wie: „Islamophob, Hetzer, Rassist, Alibi-Araber, Verräter, Spielball der Rechten, Spalter, Provokateur, Populist, aus der Zeit gefallen“.

Dafür gibt es in Gesprächen mit Leuten aus dieser Szene schon mal tiefschürfende Erkenntnisse wie „alle Menschen haben rotes Blut“ und den Hinweis, dass die Beschäftigung mit der kulturellen Prägung eines Menschen sehr Nazi ist.

Aladin El-Mafaalani  traut sich was. Kann er als Kind syrischer Eltern, z.B. sagt er als Soziologe, dass 5 Zuwanderer, von denen einige kriminell, andere eine Belastung des Sozialsystems und einer ein Arzt ist, für unsere Gesellschaft besser sind, als gar keine Zuwanderung.

Kriminelle Zuwanderer? Gibt es nicht, wer so etwas sagt, ist Nazi.

Belastung des Sozialsystems? Kann nicht sei, wer das sagt, ist Nazi & Rassist.

In dem dreistündigen Gespräch mit Tim Gabel tritt er allen gleichermaßen auf die Füße, den „Rechten,“ „Linken,“ „Woken.“

3 Stunden ist lang, ungefähr so wie eine Markus Lanz und eine Maischberger Sendung zusammen. Aber dafür erkenntnisreicher, kurzweiliger, spannender.

Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani ist einer der bekanntesten Soziologen Deutschlands und erklärt wie kaum ein anderer, warum unsere Gesellschaft sich anfühlt, als würde sie gleichzeitig komplexer, gespaltener und überforderter werden.

Wir reden über drei der größten Baustellen im Land:
ein Bildungssystem, das unfair ist,
Geschlechterrollen, die komplett im Wandel sind,
und Migration, die wir dringend brauchen, aber kaum gut organisiert bekommen.

Dazu kommen Themen wie Geburtenrückgang, Familienwandel und am Ende geht es um die entscheidende Frage: Was passiert, wenn wir nichts verändern und was müsste Politik eigentlich jetzt tun?

Timestamps:
00:00 Warum Soziologie uns hilft die Welt zu verstehen
32:00 Warum unser Bildungssystem so unfair ist
1:24:39 Wie Smartphones unsere Kinder gefährden
1:34:01 Der Geburtencrash: Warum Deutschland keine Kinder mehr bekommt
1:43:35 Geschlechterrollen im Umbruch
2:04:18 Familie im Wandel: Was verändert sich?
2:24:55 Der kommende Generationenkonflikt
2:51:00 Skepsis bei Zuwanderung
3:23:13 Politik in der Krise: Was jetzt passieren muss

 

Aladin El-Mafaalani: Deutschland fährt vor die Wand und keiner bremst

 

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