Einer von uns beiden ist klüger als du! (Sinnspruch)
Am Wochenende habe ich in einer Nachrichtensendung Bilder vom Besuch unseres Kanzlers (aktuell: F. Merz) bei Frau Meloni in Italien gesehen. Da ist mir wieder einmal aufgegangen, dass der deutsche Kanzler doch ein ziemlich dürrer, hoch aufgeschossener Werbeträger für Mittel zur Gewichtsreduktion sein könnte. Oder Frau Meloni ist ungewöhnlich klein, so dass sich der deutsche Kanzler immer zu ihr runterbeugen muss, wenn er ihr nahe sein will – in ganz unerotisch gemeinten Zusammenhängen natürlich!
Die Verhältnisse der Körpergrößen zueinander entsprechen, grob überschlägig gedacht, in etwa der Wirtschaftskraft und der Bevölkerungszahl der beiden Länder – Italien hat knapp 60 Millionen Einwohner, Deutschland über 83 Millionen Bürgerinnen und Bürger.
Die italienische Autoproduktion (Hauptakteur ist Stellantis mit den Marken Fiat, Alfa Romeo und Maserati) hat in den Jahren 2024 und 2025 einen drastischen Einbruch erlebt und ist auf den niedrigsten Stand seit den 1950er Jahren gefallen (Produktionseinbrüche von bis zu 40%; Ausnahme: Ferrari). Die deutsche Autoindustrie schwächelt zwar auch (Druck der chinesischen Hersteller), hat aber immer noch Weltgeltung. Der deutsche Automarkt zeichnet sich durch Uneinheitlichkeit aus. Im Leipziger Werk von BMW verlässt alle 48 Sekunden ein neues Fahrzeug das Band. Und 2025 war das zweite Jahr in Folge ein Rekordjahr, was die Stückzahlen angeht. Volkswagen dümpelt jetzt aber bereits im dritten Quartal hintereinander in roten Zahlen vor sich hin. Und Mercedes produzierte 2025 zehn Prozent weniger an Fahrzeugen.
Da ist die Frage zu stellen, warum das Macrönchen ein wenig ins Hintertreffen geraten ist, wogegen Meloni auf dem Weg ist, die neue beste Freundin unseres Kanzlers zu werden? Macron hat mit der stylischen Sonnenbrille (eine blau verspiegelte Pilotenbrille, die eine Verletzung eines Auges kaschieren soll), in Davos Aufsehen erregt. Die Brille zum Preis von 659 EURO, jährliche Auflage 1000 Stück, habe Macron privat erworben, so der Hersteller.
Profane Erklärung für den Wechsel zu Meloni: Macron ist nur noch rund ein Jahr im Amt, und unser Fritze-Kanzler baut schon ´mal für die Zukunft vor. Und da ist ein Anbandeln mit der kleinen Italienerin einfach eine sicherere Bank. Und so ein Maserati oder Ferrari ist auch ganz schick! Wenn man darauf steht! Und viel schnittiger als die grob wirkenden deutschen Luxuslimousinen, die eher wie WK-II-Panzer daherkommen! Mal ganz abgesehen davon, dass die Italienerin einfach „bella figura“ (fare una bella figura) macht!
Etwas im Hintergrund ist angesichts der blauen Pilotenbrille Macrons ein großes Land geblieben – nein, ich meine nicht Grönland. Oder war es Island? Da müssen wir ´mal den US-amerikanischen wilden Mann fragen, der beim Millionen-Quiz die Erdkunde-Fragen immer so fachgerecht beantwortet!
Nein, Grönland (Island) war es nicht, sondern Australien. Und die Australier haben jetzt beschlossen, nachdem sie 1972 als erster Staat der Welt die Anschnallpflicht in Autos eingeführt haben, drastisch gegen die Internet-Sucht von Kindern und Jugendlichen vorzugehen: Australien hat eine Beschränkung der Nutzung von Internet-Plattformen für Jugendliche bis zum Alter von 16 Jahren eingeführt. Und während bei uns, im grüblerischen Land der Dichter und Denker, noch in Talk-Shows über die Sinnhaftigkeit der Entscheidung gelabert wird, machen es die Menschen „down under“ einfach. Und die Ausis machen diesen Versuch, obwohl sie sich der Schwächen der Maßnahmen durchaus bewusst sind: den Zugang zu den „sozialen Plattformen“ wie TikTok und anderen können auch die älteren Geschwister, die Eltern oder Onkel und Tanten einrichten. Die Gesichtserkennung kann ausgetrickst werden (Schminke), die Internetkonzerne können Wege und Möglichkeiten finden, die Einschränkungen zu umgehen.
Kurz und gut: Während im alten Europa noch debattiert wird, bis die Socken qualmen, geht Australien wieder einmal voran! Und auch wenn heute die Bedenkenträger sich über die Australier und ihre Maßnahmen zum Internet lustig machen, greift ein ganzes Land die großen Medienkonzerne an. Ob dieser Versuch erfolgreich ist, werden wir vielleicht erst in einigen Jahren sehen.
Aber wenn wir „Dichter und Denker“ heute ins Auto steigen, dann schnallen wir uns doch auch an! Ganz selbstverständlich!
Ach ja! Noch eine Weisheit zum Abschluss:
„Liebe ist nie ohne Schmerz“ sagte der Hase und umarmte den Igel!
https://www.youtube.com/watch?v=XfR9iY5y94s (Men at Work, DOWN UNDER)



Meloni….? Ist das nicht die, die nicht nur genetisch verwandt mit irgendeinem Faschisten ist (Mussolini ??), sondern bis vor sehr kurzer Zeit noch als Unberührbare, faschistische Hexe gehandelt wurde? Brandmauer etc. – und nun turteln die alle mit ihr? Sehr merkwürdig. Sehr. Wo bleibt da die feministische Wertepolitik?