Heute mit: neuen Kriegsfronten, den großmäuligen Mullahs im Iran, dem großmäuligen Mann im Oval Office und einer unendlichen Geschichte
Nun ist er also da, der lange erwartete Tag des Angriffs auf den Iran, der eine weitere Kriegsfront eröffnet – neben der Front in der Ukraine, den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Pakistan und Afghanistan, der Unruhe im „Gaza-Streifen“ und den Dutzenden Konflikten auf der Welt. Diese Welt, das sei aber nur nebenbei gesagt, die durch diese Konflikte auch nicht besser, harmonischer und friedlicher wird.
Ganz offen gesagt: Dass die oberste politische, religiöse und militärische Führung im Iran (kurz: die Repräsentanten eines gerontokratischen Systems) nun Opfer eines durch nichts und niemanden – außer Trump selbst – legitimierten Angriffskrieges geworden sind, mag einen freuen. Aber es ist doch eher eine Freude mit sehr bitterem Beigeschmack! Ja, man mag sagen: Gut, dass diese alten Kerle mit Fusselbärten und in Frauenkleidern endlich einmal richtig Dresche kriegen, weil sie ihr Volk und vor allem die im Iran lebenden Frauen nach Herzenslust unterdrücken. Und weil sie zur Vernichtung der Ungläubigen aufrufen! Und weil sie den Untergang Israels wollen! Und weil sie eine Hand an der Atombombe haben! Und mit dem Einsatz der Bombe drohen!
Und doch bleibt (jedenfalls bei mir) dieser Restzweifel, der sich aus der Einsicht speist, dass kriegerische Auseinandersetzungen keine Dauerlösung bringen, sondern die Ursachen von Folgekriegen bereits in sich tragen.
So ist es auch bei mir mit Trump! Ich halte ihn für einen politischen Aggro-Clown, der nur von seinem Ego gesteuert wird, der die Realitäten in den USA nicht zur Kenntnis nehmen will und dessen Politik sich auf das Kultivieren von Gesten beschränkt. Wobei ihm die – nach seiner Auffassung – undankbare Gerichtsbarkeit nun in die Parade gefahren ist, zumindest was die Zölle angeht. Trump ist selbst ein Mullah – nur ohne Fusselbart und im Anzug (gerne mit roter Krawatte)!
Früher, also viel früher, hätten wir auf dem Schulhof zu den Klassenkameraden gesagt: Die Mullahs und der Trump gehören in einen Sack. Und wenn du dann auf den Sack haust, triffst du immer den Richtigen!
Mit dem Richtigen ist es dabei auch so eine Sache! Jedenfalls was den Umgang mit den Geldern für die Fraktionen angeht, die bekanntlich für die Anstellung von Mitarbeitern und deren Entlohnung vorgesehen sind. Da kann man bekanntlich so eine Art Umwegfinanzierung machen: Man stellt bei einem Abgeordneten im Nachbarort einen nahen Verwandten (Mutter, Bruder, Schwester, Cousin etc.) ein. Und dieser Mandatsträger finanziert dann die Verwandtschaft aus den Geldern für die Fraktion. Das ist ein Verfahren, das legal ist, aber auch einen faden Beigeschmack hat. Man nennt das „Vetternwirtschaft“, was laut WIKIPEDIA so zu erklären ist: Der König konnte damit rechnen, dass ihm die Verwandten aus Dankbarkeit besonders ergeben sein würden. Damals wurde der Begriff „Nepotismus“ geprägt. Das kommt vom lateinischen Wort „nepote“, das „Neffe“, „Enkel“, „Vetter“ oder „Verwandter“ bedeuten kann. Im Deutschen wurde daraus dann die „Vetternwirtschaft“.
Ach, ja!
Wir reden hier übrigens über die einstmals so große und älteste Partei, also die Sozialdemokratie. Auch die hat sich den Vorwurf der Vetternwirtschaft eingefangen, weil sie, wie jetzt bekannt geworden ist, dieses Verfahren bei der AfD abgekupfert hat – jedenfalls in Meck-Pomm.
Wie sagte der römische Kaiser Vespasian dereinst:
PECUNIA NON OLET!



Zwischen den Schreckensmeldungen des Krieges hier aus dem LIVE-TICKER der BILD eine Meldung vom 3.3.2026/12.56 Uhr (Schlagzeile):
„Blumen könnten knapp, Rosen teurer werden“