„Das Absurde kann jeden beliebigen Menschen an jeder beliebigen Straßenecke anspringen.“ Albert Camus
Während Marc Herter, seines Zeichens SPD-Mann und Vorsitzender des Städtetags NRW, den weiteren Untergang der NRW-Städte mit der These kommentiert, die Städte seien „im freien Fall“, weil die Unterstützung durch Land und Bund auf sich warten lasse und der Schuldenberg der Kommunen auf 9,4 Milliarden EURO gestiegen sei (eine Steigerung von 2024 auf 2025 um 37,5 Prozent), gibt es durchaus auch positive Meldungen.
Die WAZ der Funke-Mediengruppe stellt auf ihrer Rhein-Ruhr-Seite begeistert fest: „Feldhasen fühlen sich wohl in NRW“. Wie die dpa (Deutsche Presse Agentur) das allerdings herausgefunden hat (Befragung der Hoppel-Tiere durch Interviews oder Bögen mit Mehrfach-Antwortmöglichkeiten oder Meinungseinholung bei anerkannten Hasen-Sprechern), ist uns nicht klar. Jedenfalls halten wir schon einmal fest: Der Feld-Hase fühlt sich wohl in NRW und will so ganz und gar nicht das schöne Land an Rhein und Ruhr verlassen.
Da geht es dem Feldhasen ganz so wie den Migranten. Die hoppeln zwar nicht und haben auch kein kuscheliges Fell, aber eben auch nicht die berühmten Hasen-Zähne. Unter den Migranten sind nur ganz wenige mit Hasen-Zähnen, für die es allerdings in den einschlägigen Kontaktblättern auch Extra-Hasen-Seiten gibt!
Jetzt taucht ganz wie von selbst die Frage auf: Warum ist das so mit den Migranten und den Feldhasen? Bei den Feldhasen wissen wir das nicht so genau. Es könnte allerdings daran liegen, dass es kaum noch „Fressfeinde“ gibt, die zum Abend hin auf ein leckeres Hasen-Filet Appetit haben! Wie gesagt: Wir wissen es nicht so genau!
Bei den Migranten können wir uns jedenfalls des Rätsels Lösung annähern – natürlich ohne Anspruch auf Richtigkeit! Es liegt in der Migranten-Frage wohl am „Schäffer-Syndrom“! Das „Schäffer-Syndrom“ ist ein Folgeprojekt des „Josefine-Paul-Syndroms“. Frau Paul hat bekanntlich im Januar 2026 ihr Amt aufgeben müssen, um den möglichen Wahlsieg des „Schönen Hendrik“ nicht zu gefährden. Und bei Frau Schäffer ist es wie in der Geschichte des Hasen, des Igels und seiner Frau. Der Igel lässt sich bekanntlich auf einen Wettlauf mit dem Hasen ein, stellt aber seine Frau, die ihm sehr ähnlichsieht, an das Ende der Strecke. Und während der Hase, der den Trick nicht merkt, sich bis zum Umfallen die Pfoten wundläuft, geht der Igel schließlich als Sieger aus dem Wettstreit hervor!
Kern des Wettlaufs ist im Falle von Frau Schäffer das von der EU im Jahre 2024 beschlossene GEAS-Paket. Das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) ist ein von der EU zur Neuregelung von Migration und Asyl beschlossenes Gesetz. Es zielt darauf ab, die Außengrenzen zu sichern, Asylverfahren an den Grenzen zu vereinheitlichen, die Sekundärmigration zu begrenzen und Mitgliedstaaten durch obligatorische Solidarität zu entlasten. Bis 2026 müssen die Regelungen implementiert werden. (vgl. WIKIPEDIA)
Werden die Regeln angewendet und vereinheitlich, wird das Asylrecht europaweit verschärft. Wobei Frau Schäffer – wir denken an den Igel-Trick – jetzt die Möglichkeit hat, den Abschluss des Verfahrens und die rechtlichen Vorgaben bis Ende 2026 hinauszuschieben und in einen Kompetenzstreit mit dem Bund und den Ländern einzutreten.
Den Hasen (also den Kontrahenten) macht in diesem Fall Innenminister Alexander Dobrindt.
Warten wir einfach ´mal ab, ob ihm in den Folgemonaten bis zum Ende des Jahres lange Löffel wachsen!



Verstehe. Hase & Igel heißt Remigration a la Friedrich Merz? Also 80% aller Syrer dem noch vor wenigen Jahren mit Kopfgeld gesuchten Islamisten Ahmed al-Scharaa zu schenken? Gingen nicht vor ein, zwei Jahren Millionen Bundesbürger gegen die Remigration auf die Straße? Verstehe das nun wer will, ich nicht. Heute hü, morgen hott? Das riecht stark nach verbrannter Mauer, demnächst also überall AfD-CDU Kohabitationen?
Somit können Hasen an den europäischen Außengrenzen nun zurückgewiesen werden? Habe ich das richtig verstanden? Was den Neu-Demokraten in Syrien und seinen Machterhalt angeht: Wieviele Hasen gibt es im Nahen Osten, habe ich ein mit dem (Halb-)Wissen der Welt gefüttertes neuronales Netzwerk gefragt. Es antwortete fernschriftlich: „In Syrien kommen zwei Hasenarten vor: Der Kap-Hase (auch Arabischer Hase oder Wüstenhase, Lepus capensis, Unterart z. B. L. c. syriacus) – vor allem in den südlichen, trockeneren und halbwüstenartigen Regionen und der Europäische Feldhase (Lepus europaeus, Unterart L. e. syriacus) – eher in den nördlichen, mediterran beeinflussten und offenen Landschaften (Steppe, landwirtschaftliche Gebiete). Es gibt keine offizielle, aktuelle Gesamtzahl für die Hasen-Population in Syrien. Eine konkrete Zahl (z. B. „X Tausend Hasen“) existiert nicht. Die Gesamtpopulation liegt wahrscheinlich im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich (Zehntausende), ist aber regional sehr unterschiedlich und insgesamt rückläufig oder instabil. In den Küsten- und Bergregionen sowie in Teilen des Nordens dürfte der Europäische Feldhase noch häufiger sein, während der Kap-Hase in den ariden Zonen dominiert.“
Sollten wir jetzt ein paar europäische Hasen zur Stärkung der Population zurück nach Syrien schicken oder nicht? Was meinen die Experten?