Das Germanwingsdesaster
Wenn Sie einen Psychotherapeuten bitten, Ihnen etwas über Depressionen zu erzählen, Sie hätten da so einen Verdacht in der Verwandschaft, werden sie viel zu hören bekommen.
Wenn Sie einen Psychotherapeuten bitten, Ihnen etwas über Depressionen zu erzählen, Sie hätten da so einen Verdacht in der Verwandschaft, werden sie viel zu hören bekommen.
Was ist von der neuen griechischen Regierung zu halten? Ein Paradigmenwechsel? Wohl kaum, denn dazu ist das, was die neuen Macher in Athen so von sich geben, etwas zu mager. Ein Aufkommen der Stimmen der Kleinen?
Man hört es, man sieht es, man glaubt es nicht. Weiterlesen »
Die Attentäter von Paris sind am Ziel: Sie sind tot und damit Märtyrer. Was jetzt kommt, ist die Saison der „Aberisten“. Derer, die immer ein „aber“ hintan setzen. Es gibt sie in allen Kulturen (um nicht die vielmalträtierte „Religion“ zu gebrauchen).
Ich kann mich an eine Karikatur aus meiner frühen Kindheit erinnern, die betitelt war: „Flieg auf, du deutscher Adler“ und einen Reichsadler zeigte, der mit aller Mühe versuchte, trotz gewaltiger Ketten an den Füßen, emporzufliegen. Sie erschien 1953 anläßlich der nahezu volligen Rückgabe der Souveränität an die deutsche Bundesrepublik.
Nun ist mal wieder ein Kampf zwischen zwei wichtigen Kontrahenten enschieden. Nach Caesar und Asterix, Tom und Jerry, Theo und dem Rest der Welt standen jetzt Mr. Cameron, englischer Brite und Mr. Salmond, schottischer Brite im Ring.
„Oh armes Deutschland, was hast Du kleine Füchse!“ soll 1871 ein französischer Poilu, der, kriegsgefangen in Deutschland, ein Eichhörnchen sah. Soweit standen sich die Völker Europens noch zur Reichsgründung durch Bismarck auseinander.
Vorab: Antijüdische Parolen, mit hasserfülltem Gesicht gebrüllt von Männern, die sich sicherheitshalber hinter ihre Kinder stellen (vorgestern in der aktuellen Stunde des WDR), Angriffe auf Synagogen und jüdische Einrichtungen sind Vorkommnisse, die weder in Gelsenkirchen noch sonstwo in diesem Land geschehen dürfen.
Der Bundespräsident darf den politischen Gegner „Spinner“ (in diesem Falle ein Salomonisches Urteil) nennen, und weil er ein Bürger dieses Staates ist, wie wir alle, dürfen wir das auch!