Hans Frey

Hans Frey (geb. 24.12.1949 in Gelsenkirchen, verw., drei Kinder) studierte Germanistik und Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und arbeitete dann als Studienrat an einem Gelsenkirchener Gymnasium. 1980 wurde er in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gewählt, dem er bis 2005 angehörte. Seit dieser Zeit lebt er (formal) im Ruhestand. Neben der Politik war und ist Hans Frey publizistisch und künstlerisch engagiert. U. a. kreierte er 1996 als Drehbuchautor und Regisseur die Stadtrevue „Ja, das alles und mehr…“, gab sieben Jahre lang das Stadtmagazin DIE NEUE heraus und gehörte 2004 zu den Mitinitiatoren der Kunstausstellung RUHRTOPIA in Oberhausen. Im September 2007 war er Mitbegründer von gelsenART e. V., Verein zur Förderung von Kunst und Kultur im Ruhrgebiet. Unter seinen Buchveröffentlichungen finden sich u. a. - der fantastische Roman „Die Straße der Orakel“, der in einer Antike spielt, die man so aus den Geschichtsbüchern nicht kennt (2000), - das Sachbuch „Welten voller Wunder und Schrecken – Vom Werden, Wesen und Wirken der Science Fiction“ (2003), ein umfangreiches Werk, das alle Facetten der Science Fiction beleuchtet, - und sein aktuell letztes Buch (September 2009), der erste Band seiner politischen Autobiografie „Ja, das alles und mehr! – Geschichte und Geschichten aus 35 Jahren Politik“ mit dem Titel: „Wilder Honig“.

Kapitel 29: Ein Plädoyer für die Politik

Ich schließe nicht aus, dass es nach der Lektüre meines Buches hier und da Menschen gibt, die ihre liebevoll gepflegten Vorurteile über „die“ Politik bestätigt sehen. Die Ränkespiele, die harten Bandagen, das Gezerre um Positionen und Posten, der Dauerstreit, die ständigen Kompromisse etc., meine Güte, das ist doch schrecklich, oder?

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Kapitel 25: Die Kommunalwahl 1975: Es geht um alles!

Den dicksten Schlussstrich unter der fünfjährigen Kontroverse zogen keine Geringeren als die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gelsenkirchen. Bisher habe ich ja nur aus dem internen Blickwinkel berichtet, was den falschen Eindruck erweckt haben könnte, dass die ganze Sache in einer höhere Form der Geheimhaltung abgelaufen wäre und die Öffentlichkeit als zu vernachlässigende Größe hätte

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Kapitel 23: Turbulenzen an der Basis

Wir nähern uns dem Ende des Dramas, das gleichzeitig der Anfang für ein neues Kapitel der Gelsenkirchener SPD-Geschichte war. Hatte im Prinzip das Jahr 1971 die programmatischen Weichen für eine innerparteiliche Veränderung gestellt, so waren die Jahre 73/74 die Jahre der praktischen Entscheidungen, die den „ideologischen Überbau“ in konkrete Machtverschiebungen umsetzten.

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