Dornröschen in der Münchener Straße

Da hat man also das sogenannte „Punkerhaus“ in der Münchener Straße abgerissen.

Mit Fördermitteln des Bundes, Landes, der Stadt und einem klingenden Programm namens „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ einen „Quartierspark“ eingerichtet.

Und nun?

Nun hat man einen „Broken Window Park,“ den Zaun nicht zu hoch, damit jedermann und jedefrau Wertstoffe drüber hieven kann.

Die Hecke nicht zu dornig, die Wildgräser und -Kräuter nicht zu üppig, damit freie Sicht auf die demnächst dort gelagerten Reifen, Müllberge und Tanzratten bleibt.

Das nenne ich mal einen weitsichtigen Gemeinschaftsgarten, inklusiv, die Interessen aller Ethnien, Kulturen, sozialen Schichten beachtend.

 

 

 

Einige Schritte weiter eine Kunstinstallation der Telekom, Titel: all things must pass

Es soll Leute geben, die ernsthaft glauben, dass der Verfall der Stadt aufzuhalten ist.

Manche glauben sogar, dass es immer schon so war.

Die erkennen nicht, dass der Rückfall in vorzivilisatorische Verhaltensmuster laut herausschreit:

MIT DIESEN BÜRGERN IST KEINE STADT UND KEIN STAAT ZU MACHEN

 

0 0 Bewertungen
Artikel Bewertung
Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
Meine Daten entsprechend der DSGVO speichern
2 Kommentare
Ali-Emilia Podstawa

… mit dieser Politik auch nicht.

Nach oben scrollen
2
0
Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x