Woker Lifestyle-Militarismus oder: Die GRÜNEN an der Macht – Ein Epitaph
11. Mai 2024 Von: Leo Ensel
Die heutigen GRÜNEN haben mit der Partei, die 1983 in den Bundestag einzog, noch nicht mal mehr den Namen gemeinsam. Statt sich mit allen Kräften für ein Ende der Kampfhandlungen im Ukrainekrieg und für eine diplomatische Lösung einzusetzen, eskalieren sie fröhlich bis über die Schmerzgrenze hinaus.
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Von der sympathischen Illusion, mit Verträgen wäre dieser damalige Moment des möglichen Friedens dauerhaft zu machen, zur Paranoia, als Opfer der Leitmedien mundtot gemacht zu werden. Und dann nur noch die Larmoyanz, den übermächtigen Schuldigen zu kennen und ihm ausgeliefert zu sein. Passte eher in ein Medium, das sich einer selbstgefälligen Nörgelei verschrieben hat, und das es ja eigentlich gar nicht mehr geben kann, wo doch Meinungsfreiheit so gut wie abgeschrieben sei, als in eine sachliche Auseinandersetzung.
Analyse geht anders, wäre eher notwendig, müsste wohl oder übel auch die militaristischen Kräfte im Osten und ihren Nährboden einbeziehen und dann die Chancen von Diplomatie einschätzen. Nicht richtig ist der hier vermittelte Eindruck, es gebe keine Kontakte zwischen den Kriegsparteien, aus denen Verhandlungen werden können; die gibt es offensichtlich doch. Nicht richtig scheint mir der Eindruck, es gebe eine friedliche und friedliebende Bevölkerung im Osten, die irgendeinen Einfluss auf politische Entscheidungen hätte. Und einen Krieg begonnen zu haben, zeigt es nicht auch einen Chrakterzug der Entscheider, aus dem man berechtigt auf weitere Ambitionen militärischer Art schließen kann? Mit polemischer Einseitigkeit kann man Stimmung verbreiten aber nicht Meinungsbildung fördern. Differenzierung schadet der Selbstglorifizierung. Erzeugt Übelkeit.
Da hat der Herr Ensel offensichtlich einen Nerv bei Ihnen getroffen, dass Sie Ekel verspüren vor seiner „Selbstglorifizierung,“ „Undifferenziertheit,“ „einseitiger Polemik,“ „weinerlichen Rührseligkeit,“ wo Sie doch die Überzeugung, nicht das Wissen (!) haben, dass alles gut wird, nein gut ist, da im Hintergrund emsig-fleißige Bienchen wie Frau Strack-Zimmermann, Tony Hofreiter, Wolfgang Roth, Annalena Bearbock, Robert Habeck, Boris Johnson, Roderich Kiesewetter und und und auf dem diplomatischen Parkett Friedensnoten austauschen.
Spätestens längst widerlegt durch die nun bekannt gewordenen unterschriftsreifen und von der Ukraine und Russland unter türkischer Schirmherrschaft 2023 ausgehandelten und von beiden Seiten gewünschten Papiere.
Was die oben genannten im Parlament und in den Medien an Durchhalteparolen, über Kriegstüchtigkeit, über die Alternativlosigkeit der Aufrüstung, der Eskalation von Waffenlieferungen verbreiten, ist demzufolge nur ein diplomatischer Trick. Um den blöden Russen zu signalisieren: WIR KÄMPFEN BIS ZUM LETZTEN UKRAINER! ALSO MACHE LIEBER JETZT FRIEDEN MIT UNS!
Die Chance, differenziert, holistisch den Gesamtkomplex Krieg, Kriegsursachen, Unipolare- und multipolare Welt zu betrachten, vertun Sie mit billiger Polemik über Naivlinge, die dauerhaften Frieden durch (Abrüstungs)Verträge erhalten wollen. Nun ekel ich mich nicht über diese mir sehr bekannte und verkürzende Argumentationsfigur, ich frage mich nur, warum Polemik bei Ihnen die Apologetik der medial vorherrschenden Meinung triggert.
Sie engen den Diskursraum ein, verhindern Meinungsbildung, indem Sie vorschreiben, WIE ein Gespräch formal abzulaufen hat, damit Sie sich mit dem Inhalt beschäftigen.
Wer schreit hat Unrecht. Fertig ist die Beweisführung.
Sagt der überlegen-gelassene R. Menne dem wütenden, ohnmächtigen L.Ensel und gibt ihm noch rhetorische Sperenzchen mit auf den Weg: Wir haben Meinungsfreiheit, sonst könntest du deinen Blödsinn doch gar nicht äußern.