FROHE BOTSCHAFT (58)

AN DIE VÖLKER DER WELT!

Kommt nach Gelsenkörki!

 Hey,Folks!

Seid Ihr so richtig reisetüchtig?

Ist Euch deshalb ein Übersetzen übers Mittelmeer in einem Schlauchboot oder einem morschen Kahn aus altem Holz, das bis vor einiger Zeit noch als Baumaterial für triste Hütten gedient hat, nicht Abenteuer genug?

Gehen euch vielleicht die Mitreisenden, die sich im Kahn breit gemacht haben, schon beim ersten aufkommenden Taifun voll auf den Zeiger, so dass Ihr sie am liebsten ins Meer geworfen hättet?

Wollt Ihr wirklich etwas von der Welt und ihren unvergleichlichen Schönheiten sehen, so dass Ihr Eure alte Heimat schnell vergesst?

Dann hat die Stadtmarketing von Gelsenkörki für Euch, besonders aber für Eure grundschulpflichtigen Kinder, das passende Angebot!

In Gelsenkörki sitzt der Nachwuchs mit gut sieben (7) von zehn (10) Kindern aus allen Ländern der Welt in einer Grundschulklasse. Da könnt Ihr sicher sein, dass mindestens ein anderes Kind dabei ist, das Eure Heimatsprache nicht nur sprechen kann, sondern auch fähig ist, sich mit anderen Gleichsprachigen zu verständigen, so dass Erinnerungen an die alte Heimat nicht erkalten, sondern täglich aufgefrischt werden.

Aber auch Kinder, denen Euer Sprachraum eher fremd ist, lernt Euer Kind rasch kennen: Bei der Kloppe in der Pause, beim Auskippen des Tornisters (ein alter Einrichtungsgegenstand von den wenigen verbliebenen Deutschstämmigen in der Lerngruppe, die darin bevorzugt Pausenbutterbrote transportieren, die dann in den Mülltonnen auf dem Pausenhof entsorgt werden), beim Wegnehmen von mitgebrachten Bällen für das Pausen-Fußballspiel oder was ansonsten angesagt ist!

Jedenfalls ist der mangelhafte oder völlig sinnlose Gebrauch einzelner Elemente der Sprache von Goethe und Schiller, Lessing und Trakl schon mal eine gute Voraussetzung, um neue Freunde zu finden, mit denen man sich nach Schulschluss treffen kann, um ein paar blöde Mitschülerinnen und Mitschüler so richtig zu verdreschen!

Also: Wir warten auf Euch und Eure Rasselbande!

Die Integration, das garantieren wir, geht dann ratzfatz!

Verantwortlich: Abteilung für eine willkommene Ankunft ohne Rückfahrtschein!

Quelle: waz Gelsenkirchen vom 16. September 2026, Lokalseite 1

„65,5 Prozent der Grundschüler mit Zuwanderungsgeschichte: Fast sieben von zehn Grundschulkindern haben eine Zuwanderungsgeschichte. NRW-weit ist das der höchste Anteil.“ (Zitat waz)

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1 Kommentar
Heinz Niski

Der rosa Elefant im Raum ist, dass Gelsenkirchen längst zu dem geworden ist, was alle entrüstet von sich weisen. Hier sammeln sich die ärmsten, die bildungsfernsten, die Menschen mit der geringsten Lebenserwartung, mit den meisten Krankheiten, Suchtproblemen. Hier ist die Verslumung im Stadtbild besonders sichtbar, die Geldwäsche- Schattenwirtschafts-Läden dominieren. Arabische Viertel entstehen, auf der anderen Seite werden Nazi-Freie Zonen entlang der Bochumer Straße ausgerufen. Ein Ghetto mit pittoresken Einsprengseln einer Vision, die im Klassenzimmer an der Realität scheitert.

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