Wes Brot ich ess, des Lied ich sing….
eine emotionale Abrechnung mit der Kulturschickeria, die an öffentlichen Tröpfen hängend, ihre subversive Kraft eingetauscht hat gegen Kommerzialisierung und Institutionalisierung.
Kunst als Lifestyle, statt als Widerstand. Karriere, Fördergelder und Social-Media-Reichweite, statt radikaler Kritik. Subversion als ästhetische Pose, Rebellion als Mode, als Stilmittel ohne echte Konsequenzen.
Über 200 prominente deutsche Kulturschaffende haben einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie sich „entsetzt“ über die Bilder aus Gaza zeigen und einen sofortigen Stopp der deutschen Waffenexporte an Israel fordern – sowie ein Ende des Krieges im Nahen Osten. Doch was steckt wirklich hinter diesem Appell? Warum richtet sich die Empörung nur in eine Richtung? Und wo war dieser „Mut“, am 7. Oktober? In diesem Video nehme ich Stellung zu dem Brief – und zeige, warum dieser Aufruf für mich keine echte Haltung ist, kein echter Mut – sondern eine moralische Selbstinszenierung. Eine Pose, keine Position.
Zum Wortlaut des offenen Briefes der 200 Prominenten: https://secure.avaaz.org/campaign/de/haben_sie_mut/


