Vor einigen Jahren gab es HerrKules-Intern eine Abstimmung darüber, ob wir mit Spitzenkandidaten (und -Innen) der lokalen AfD zu ausgesuchten Themen ein Gespräch führen sollten.
Die Entscheidung dagegen war knapp und wurde vor allem mit Rücksicht auf die persönlichen Befindlichkeiten eines mit HerrKules verbundenen Menschen getroffen.
In der Zwischenzeit ist die AfD in alle Parlamente eingezogen, ist mehr oder weniger Teil des öffentlichen Diskurses geworden und die Realität hat bewiesen, dass die Strategie der Brandmauer „Wir schweigen die AfD unter 0 %“ dumm war.
Die neue Strategie, hüpfende Kackhaufen vor AfD Ständen auftreten zu lassen, „Scheiß AfD“ Gesänge vorzutragen oder Antifa Mitglieder genüsslich öffentlich erklären zu lassen, dass sie die „Scheiß Nazis“ zu Hause schlachten würden, bestärkt unentschlossene Wähler eher, diese Partei zu wählen, als sie davon abzuschrecken.
Mittlerweile wählen sogar die Migranten die AfD zur zweitstärksten Partei in den Integrationsrat der Stadt Gelsenkirchen.
Der Ausgang der Wahl ist klar. Wer in der Stadtgesellschaft nicht zur persona non grata werden will, bekennt öffentlich, dass er selbstverständlich die Demokratie, also Frau Henze (SPD) wählen wird.
Wer nicht dabei ist, ist natürlich Nazi. Auch wenn er nicht den AfD Kandidaten wählt. Weil wir ja nur die Wahl haben zwischen der Schönen, Guten, Wahren Demokratie in Gestalt von Frau Henze und der hässlichen Fratze des Bösen, des Faschismus, des Teufels, in Gestalt von Herrn Emmerich.
Derweil zieht die AfD weiter und weiter und schlägt Wurzeln auch in den West-Parlamenten.
Die Strategie der Brandmauer, des Totschweigens, ist nach hinten losgegangen. Die Strategie, der AfD Ämter vorzuenthalten, kommt bei den Wählern nicht an.
Nun ist die Wahl in Gelsenkirchen zwar ziemlich sicher entschieden zu Gunsten der SPD, Frau Henze, aber es ist Zeit, die AfD zu entzaubern.
Dazu gehört, mit dem „Nazi“ Geschrei aufzuhören, die Partei und ihre Vertreter an ihren Taten zu messen, sie mit Argumenten zu bekämpfen, nicht durch einen selbstreferenziellen Kulturkampf.




In Paderborn ist die AfD im Migrationsbeirat auf Platz 1. Auf Platz 2 eine Gruppierung von Russlanddeutschen namens „Deutsch-Russische Freundschaft“.
Am Horizont schon sichtbar, dass die Migrationsbeiräte in 5 Jahren überall besetzt werden durch Islamisten, Antisemiten, Graue Wölfe, Ultrarechtsradikale, durch das „Who is Who“ der Demokratiezerstörer.
Gelebte Demokratie.
Ich bin gespannt, wie die „demokratischen Parteien“ sich aus der Nummer herauswinden werden.
So geht der Marsch durch die Institutionen.