„steh auf nun Sturm brich los – aber kein Volk stand auf und kein Sturm brach los“ – so Sebastian Haffner über die Goebbelsche Sportpalastrede.
Die Nutznießer des Systems saßen da und jubelten. Schauspieler, Mitglieder der Kulturindustrie also, Funktionäre der Partei, Beamte, Staatsdiener, die Medienklasse, alles, was heute im weitesten Sinne als Erfolg von Gramscis „Kulturkampf“ angesehen werden kann. Kulturelle Hegemonie, Machtsicherung durch Vorherrschaft in Sprache, Bildung, Kultur.
Wer Parallelen zur Woke-Grünen-Gender-Ideologie, zum heutigen Kulturkampf zieht, liegt sicher nicht völlig daneben.
Die heutige Kriegsbegeisterung findet man hauptsächlich im Grünen Milieu, also genau in der Schicht, Klasse, die damals in den Sportpalast eingeladen wurde.
Da kann man schon ins Grübeln kommen.



https://youtu.be/e3b-IHptxxk?si=ARfXAOzsFFnDqXYe
schöne Vertiefung des „warum schlafwandeln Gesellschaften in den Krieg oder in ihren eigenen Untergang“