JOSEFINE und PAUL: EHEGESPRÄCHE (3)

HEUTE: Spionage im Peking-Palast der himmlischen Winde

Josefine:  Also, wie zu lesen war, haben sie jetzt so einen Chinesen verhaftet! Wegen Spionage!

Paul: Einen Chinesen! Da bleiben nur noch etwa 1,4 Milliarden übrig.

Josefine:  Aber jetzt können wir doch bestimmt da nicht mehr hin!

Paul: Wohin?

Josefine: Zum Chinesen. Zum Chinesen an der Ecke. Peking Palast – oder so ähnlich heißt das doch.

Paul: Ist doch egal!

Josefine: Ist doch nicht egal, wie das heißt. Peking-Palast oder Tor zum himmlischen Frieden oder…

Paul: Ist doch egal, ob da einer spioniert hat oder nicht. Wir sind doch bis jetzt kein einziges Mal dort gewesen.

Josefine: Freiwillig. Wir waren freiwillig noch nie in diesem Palast der himmlischen Winde!

Paul: Einen Palast der himmlischen Winde haben wir auch zuhause, heißt nur nicht so!

Josefine: Für mich ist das ein Unterschied, ob ich dort freiwillig nicht hingehe oder weil das Spione sind und ich deshalb nicht hingehe.

Paul: Aber wer sagt denn, dass das Spione sind. Vielleicht sind das ganz normale Chinesen, die kochen und Leute bewirten.

Josefine: Sag ich doch!

Paul: Dann gehen wir nachher dahin und essen!

Josefine: Das geht nicht!

Paul: Wegen der Spionage?

Josefine: Wegen Betriebsferien!

Paul: Spionage.  Geheimnisse.  Verbot der himmlischen Winde. Und jetzt Betriebsferien.

Warum hast du das nicht gleich gesagt!

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1 Kommentar
Wer.Mont.

Wie gut,dass die tollen westlichen Werte Spionage in Deutschland verbieten (Hahaha)

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