Spannender Deutungsversuch, warum die Chichi Stadtgesellschaft nicht nur Gelsenkirchens, immer noch den Spagat zwischen propagiertem Anspruch (gerne mit Gendersternchen) und gelebter eigener Realität schafft, ohne daran Irre zu werden.
Darauf kaufe ich mir erst einmal ein Häuschen im Buerschen Waldbogen für 300 000 Euro, um von dort Aufsätze über Wohnungspolitik und Klima zu erfinden.



Sehr unterhaltsam und sehr wahr.
Stimmt, ich habe mich sehr amüsiert.
Früher ging das kürzer: „Wasser predigen und Wein trinken“ – da gab es aber auch die klar definierten Standes- und Klassenzugehörigkeiten. Wurde später ersetzt durch Geld & Dünkel & Stallgeruch, in Gelsenkirchen durch das SPD Parteibuch.
Heute ist das alles schwieriger, da haben die Menschen so viele verschiedene intrinsische und extrinsische Identitäten, dass sie sich locker irgendwelchen Eliten zugehörig fühlen, auch wenn die soziale, intellektuelle, kulturelle, ethische Zugehörigkeit oder Begabung etwas völlig anderes sagt.
Na ja, wir sind eben alle nur Menschen…… aber einige leider mehr als andere.
Gut auf den Punkt gebracht: Wasser predigen…
Ich bin bekennender Fan von Autoren, die im Raum stehende große, weiße Elefanten beschreiben. Ich bin aber auch Fan aller aus meinem Bekanntenkreis, die z.B. das hohe Lied des MultiKulti singen, sich aber selber wegen zu viel MultiKulti vorzeitig aus dem Krankenhaus entlassen, ihre Eigentumswohnung verkaufen, ihre Kinder auf Privatschulen schicken. Und natürlich erklären, dass diese vielen weißen Elefanten gar nicht dort stehen könnten, weil der Raum zu klein wäre oder die Elefanten zu groß und das so oder so gegen die Gesetze der Physik verstoßen würde.