Berliner Zeitung

„Innere Zeitenwende“: Die AfD braucht keine Nazis, der liberale Deutsche hilft schon genug
Ob SPD oder Grüne: Die Gesellschaft wird rhetorisch derart nach rechts geschoben, dass die AfD nur frohlocken kann. Ein Gastbeitrag.
Ingar Solty
Neue Soldaten jedoch braucht das Land angesichts der Rekordzahlen nachträglicher Verweigerungen bei Reservisten, deren Lust, sich fürs Vaterland zusammenschießen zu lassen, offenkundig gering ist – untertroffen nur noch von den Anhängern der Grünen, die Umfrage auf Umfrage zwar stabil Waffen und Kriegsdienst für Ukrainer und andere fordern, aber von denen nach einer Forsa-Umfrage nur 9 Prozent bereit wären, Deutschland auch persönlich mit der Waffe zu verteidigen.



Kratzen Sie einen Deutschen, finden Sie einen Nazi (scratch a german, find a nazi). Deutsche sind Krypto-Nazis. Diese Sätze fand ich immer beleidigend. Mittlerweile komme ich ins Grübeln. Dass gerade und vor allen Dingen die ins Grüne gewendeten Ex-Maoisten zu den treibenden Kräften gehören, die mich zweifeln lassen, ist eine humorig-spannende Fußnote. Die gehen zwar nun nach und nach in Rente, allerdings nicht ohne verbrannte Erde zu hinterlassen und ihr Wokisten-Nachwuchs bleibt sehr treu in der Fundamentalisten Spur.
Der „Wokisten-Nachwuchs“, der sich so weltoffen-liberal/libertär-progressiv gibt, bringt mich auch ins Grübeln.
Die sogenannten ‚Woken‘ sind wirklich die neuen Faschisten.Es ist erschreckend, wie diese selbsternannten Verteidiger der Gerechtigkeit die Meinungsfreiheit unterdrücken und die Gesellschaft in einen ideologischen Käfig sperren wollen. Die AfD ist nicht Deutschlands größtes Problem, die mediale Fixierung nur Ablenkung.