nachhaltige Erzählung

schwei 11

Matratzen-Aliens – elftes Kapitel

4. Tag, mittags Seit dem Morgen hatte ich einen neuen Bettnachbarn; der Mann mit dem Rohr im Kopf sollte in der Früh noch einmal operiert werden und lag jetzt wahrscheinlich im Aufwachraum oder auf der Intensivstation. Clemens, der Neue, hatte den Bruch beider Oberschenkel und der rechten Wade überstanden; er war beim Überqueren der Straße […]

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Kugelschreiber – zehntes Kapitel

3. Tag, abends Er hatte zwei Kugelschreiber in der linken Brusttasche seines Kittels. Das war gut. Je weniger Kugelschreiber ein Krankenhausarzt in der Brusttasche hat, desto höher steht er in der Hierarchie der Abteilung. Ärzte mit ganz vielen Kugelschreibern in der Brusttasche sind Anfänger mit wenig Erfahrung. Wenn sie noch dazu ein Klemmbrett für Notizen

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Der Mann mit dem Rohr im Kopf – neuntes Kapitel

3. Tag (nachmittags) „Schön, dass Sie gekommen sind. Ich bekomme nämlich neuerdings selten Besuch. Schön, dass Sie gekommen sind. Ich bekomme nämlich neuerdings selten Besuch. Schön, dass Sie gekommen sind. Ich bekomme nämlich neuerdings selten Besuch.“ Die Stimme aus dem Bett rechts von mir prallte gegen mein Gehirn, in dem sich ein Druck ausgebreitet hatte,

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liebeswahn

130 000 Watt und Kampot Rouge – achtes Kapitel

3. Tag, vormittags Ihr Gesicht war etwas zu asymmetrisch, ihre Nase etwas zu groß, ihre Lippen etwas zu schmal, ihre Augen etwas zu dunkel – aber sonst stimmte alles an ihr. Kurz: sie sah klasse aus. 100 von 100 Punkten auf meiner 100-Punkte Skala. Die Tonlage ihrer Stimme bei der Begrüßung war etwas zu tief:

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berliner ruinde

Crashtest-Dummys – falsch kalibriert – und eine dumme Sau – siebtes Kapitel

Sonntag, vor acht Jahren (vier Wochen später) Zehn Tage vor der Wahl hörte der Regen auf. Die Menschen traten vor ihre Häuser, schüttelten sich die Feuchtigkeit aus den Kleidern und schauten zum Himmel, so als ob sie Helios in seinem Wagen erblicken wollten, um Gewissheit zu erlangen, dass die Sonne wirklich schien.

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fleischeslust

Fleischeslust – sechstes Kapitel

2. Tag, nachmittags Am Nachmittag gab es im Anstaltsprogramm eine Stunde „Kaffeezeit“, in der man im Speisesaal tagesaktuellen ökologischen Kuchen und nachhaltiges Gebäck bekam – natürlich korrekt hergestellt und fast durchweg ohne tierische Eiweiße.

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feuerwehrschläuche

Feuerwehrschläuche – fünftes Kapitel

2. Tag, morgens Das Jucken begleitete mich, seitdem ich die am Tag der Einlieferung ausgeteilte Anstaltsunterwäsche trug. Auf die Wolle, die von Schafen aus dem Münsterland gewonnen wurde und die natürlich ökologisch einwandfrei war, reagierte meine Haut mit Verbitterung und Ablehnung. Das Jucken war aber auf jeden Fall nachhaltig.

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Karikatur Kotzer

Kotzer – viertes Kapitel

1. Tag, gegen 19. 00 Uhr Kotzer hießt natürlich nicht Kotzer, sondern Lengerich, aber er war für alle hier – auch das Personal, jedenfalls die niedrigen Ränge – nur Kotzer. Auch ich nannte ihn Kotzer – jedenfalls seit unserem ersten gemeinsamen Duschgang am Abend unserer Einlieferung.

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