Mal wieder Fernsehen – Das ist nicht unser Krieg – Tahir Chaudhry über den Ukrainekrieg

Nachdem ich nun (fast) alles über Putin, den „Satan“, den „Widergänger Hitlers“, den „Anführer des Reiches des und der Bösen“ aus den Medien erfahren habe, strahlen die Lichtgestalten und Ritter des Guten umso heller. Selenskyj, Melnyk, die Klitschkos haben trotz dubioser Bankkonten, enger Mafiakontakte, Bandera Verehrung, strahlend weiße Westen, die Herzen schlagen höher, wenn sie in Bild oder Ton über das TV-Tabernakel die Wohnzimmer weihen. Wahre Demokraten beweisen, dass Männer Kämpfer und Helden sein können, ihr Vaterland lieben, Nation und Grenzen verteidigen, ohne dafür als chauvinistische Reaktionäre medial hingerichtet zu werden.
Wie schnell sich doch Stimmungen und Meinungen ändern können, „Tugenden“, die vor wenigen Monaten noch als letzte Zuckungen aussterbender patriarchaler Denkmuster galten, werden heute gepriesen und Nachdenkliche als Totengräber der Freiheit ins Abseits gestellt.

Tahir Chaudhry, deutscher Blogger und Journalist indischer Herkunft, hat den Ukrainekrieg und die handelnden Personen in einer zweieinhalbstündigen Recherche beleuchtet. Herausgekommen ist ein Beitrag, der Fragen aufwirft über die Berichterstattung unserer Medien, über unsere merkwürdige Bereitschaft, nur noch Schwarz-Weiß sehen zu wollen und Grau- und Zwischentöne auszublenden.
Chaudhrys Perspektive auf den Palästina-Israel Konflikt ist erkennbar parteiisch zugunsten der Palästinenser, sein Blick auf die Ukraine darf als Gegenpol zu der Verklärungsberichterstattung aber durchaus fokussieren auf Themen, die hier selten oder nie beleuchtet werden. Leider sind viele Ausschnitte in Englisch und nicht untertitelt.

Das ist nicht unser Krieg. | Klitschko, Selenskyj & Hunter Biden | Die Recherche: Teil 2

Tahir Chaudhrys Artikel für die Zeit

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12 Kommentare
Ro.Bien.
Ro.Bien.

 Man muss es durch die Ohren rauschen lassen. Sonst wird das Leben unerträglich.

Ro.Bien.

Da unsereine mittlerweile auch keine allwöchentlichen Samstagsritual-Kaffetrinken mehr in GE zelebriert, weil ich den ehemals alten Holland-Freundinnen zu sehr um mich kreise – da die sich alle auf Renteneintritt, Enkel, schwächelnden Männer, und Restverwandschaften konzentrieren, wo ich nicht mitreden kann – freue ich mich doch immer über geistige/politische Anregungen, die nicht von Doppelkopf, Enkelkotze und Gebrechen handelcomment image comment image.

Ro.Bien.

Himmelseidank. Sterben aber aus.

unbekannt

kann man nur in kunst gießen: https://www.youtube.com/watch?v=f2HPIRCIWew

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