Kunstreflexion & Literatur & Darstellende & Bildende Kunst

„Irrtum“ – Dritter Teil der Trilogie des Gelsenkirchener Arztes und Psychotherapeuten Reimar Menne

Macht man das, eine Rezension über ein Buch zu schreiben, mit dessen Autor man hier und da an anderen Projekten zusammen gearbeitet hat? Der auf Herrkules Texte veröffentlicht hat? Mit dem man, also ich, öfter sehr, sehr unterschiedlicher Meinung war, manchmal den Gedankenaustausch abbrechen musste? Ja. Macht man, ich jedenfalls. Buchrezension: „Irrtum“ von Reimar Menne […]

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Mal wieder Musik hören: Angine de Poitrine

Muss auch mal sein, ein Musik-Tipp. Mich spricht natürlich zunächst Dada an. Dann die außerplanetarische Herkunft des Duos aus dem französisch-kanadischen Universum. Die Fußzehtechnik des Bassisten, die beinahe vergleichbar mit der von Markus Kiefer ist. Ein Gelsenkirchener Schauspieler. Der kann besser Tremelo, der Alien Bassit dafür sauberer Drehknöpfe justieren. Mit den Zehen. Wenn die in

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Unsere tägliche Wandzeitung gib uns heute….

Hausfassaden und Wände als Träger von Botschaften sind kein neues Phänomen. Die ältesten bekannten Höhlenzeichnungen entstanden vor 55 000 Jahren. Deren Nachrichten werden teils mit religiösen Inhalten verknüpft, teils als Jagdanweisung gedeutet, manchmal als zweckfreie Kunst gesehen. Aus Pompeji sind uns erste egozentrische Kritzeleien (Tags) bekannt, die philosophisches wie: “ „Fututa sum hic“ – „Ich

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Kulturkampf – Lasst uns die orthodoxe Kultur vernichten! (Achtung: IRONIE)

Die Jahrtausende alte Kulturtechnik der Ironie, Satire, des Spottes, des dionysischen Gelächters wurde immer schon von der Macht argwöhnisch betrachtet, bekämpft. Meist unter dem moralisch aufgeladenen Vorwand, dass es gemeinschaftszerstörend, teuflisch, zersetzend sei. Damit konnte die Gefahr eingedämmt werden, dass Autorität durch Spott untergraben wird, Systemkritik versteckt hinter Humor transportiert wird, Widersprüche und Absurditäten aufgezeigt

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Jürgen Kramer – Das Buch! Szenen der inneren Emigration und des äußeren Aufbegehrens

Nun also doch. Klaus Tesching hat es geschafft. Das dreibändige Buch über den barocken Gestaltwandler, das Chamäleon, das Gesamtkunstwerk Jürgen Kramer, kommt in den Druck. Rund 15 Jahre nach seinem Tod ist Kramer in seiner Heimatstadt Gelsenkirchen ein Vergessener. Kein „Umstrittener,“ einfach ein widersprüchlicher, nicht festzulegender, zu facettenreicher Mensch und Künstler, der die Untiefen des

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Gaza-Brief von Künstlern an Bundeskanzler Merz – Sarah Maria Sander antwortet der deutschen Kulturszene

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing…. eine emotionale Abrechnung mit der Kulturschickeria, die an öffentlichen Tröpfen hängend, ihre subversive Kraft eingetauscht hat gegen Kommerzialisierung und Institutionalisierung. Kunst als Lifestyle, statt als Widerstand. Karriere, Fördergelder und Social-Media-Reichweite, statt radikaler Kritik. Subversion als ästhetische Pose, Rebellion als Mode, als Stilmittel ohne echte Konsequenzen.    

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Das Sommerinterview – Kaiserin und Kabarettistin | Das Volk fragt, Lisa Eckhart antwortet!

Respekt. Respekt, Respekt. Respekt, Respekt, Respekt! Das Sommerinterview – Kaiserin und Kabarettistin | Das Volk fragt, Lisa Eckhart antwortet! Dieses Video auf YouTube ansehen.

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Club Cranium – oder wie ich wieder das Staunen lernte

Selbstreferenzielle Kunst kann durchaus spannend sein, wobei Malewitschs schwarze Quadrate sicher (nur) vor 100 Jahren eine sensationelle Reflexion des Kunstbetriebes, der Kunst waren. Mich faszinierten eher Surrealisten, bis die Zeit es mit sich brachte, dass der Film die Malkunst in der Beobachtung der Träume, des Unbewussten und Irrationalen überholte, jeder neu Science-Fiction-Film desensibilisierte und man

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